Ein Sonntag im Tierheim

Am heutigen Sonntagmorgen Medikamente gegen Parasiten und Hautprobleme im Tierheim verteilt, kleine Wunden eingecremt und die Wasserversorgung aus dem hauseigenen See an die neue Pumpe, vom Team Aom und Heike, angeschlossen. Jetzt fließt das Wasser wieder in die beiden Vorrattanks, so müssen wir uns keine Sorgen mehr machen auf dem Trockenen zu sitzen.
Der grüne Teppich an der Wasseroberfläche von unserem See sind Wasserlinsen die irgendwie hinein gekommen sind. Es gibt viele verschieden Sorten von Wasserlinsen. Was in Aquarien und in deutschen Gartentümpel eine Plage ist, ist bei uns ein Segen, denn es wachsen viel weniger Algen im Wasser und das Wasser bleibt kühl und sehr klar. Genug Licht kommt noch hinein und die Fische sind auch gesund und munter. Diese Wasserlinsen sind sogar essbar.

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Sorgen um die Wasserversorgung für unser Tierheim, ein schier endloses Thema für das es Lösungen braucht.

Erst wurde unsere Wasserleitung an der Bahnlinie von Baumaschinen zerstört und nach der eigenhändigen Reparatur wird uns das Wasser von der Verwaltung abgestellt, mit dem Hinweis uns wäre aufgrund von Wassermangel nur einmal in der Woche für kurze Zeit Wasser über die Leitung zugeteilt.
Deshalb beschlossen wir, ein zweiter Vorratswassertank muss her und so kaufte ich gestern einen zweiten 1500 Liter Tank, den ich heute, zuhause mit Wasser gefüllt, mit meinem Auto ins Tierheim brachte.
Nachdem wir dann das Wasser in den bereits installierten Wassertank vom Tierheim gepumpt hatten, brachten wir den neuen Tank über zwei Zäune vom Behindertengehege zum zukünftigen Aufstellungsort, unmittelbar neben dem bisherigen Tank. Jetzt müssen wir nur noch ein solides Betonfundament dafür errichten um beide Wassertanks miteinander zu verbinden. Danach können 3000 Liter zwischengespeichert werden, wenn wir denn tatsächlich Wasser bekommen.
Unser Budget ist klein und so machen ich alles mit meiner Mitarbeiterin in Eigenleistung um Geld zu sparen.
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Streuner zur Unfruchtbarmachung eingefangen

Das Wetter ist um diese Jahreszeit sehr heiß, doch wir waren in den frühen Morgenstunden schon erfolgreich und konnten mit unserem Team 2 sehr scheue weibliche Hunde zur Kastration mit dem Betäubungsgewehr fangen. Auch wenn die Hunde nach dem Betäubungspfeil in tiefer Narkose liegen, müssen wir sehr vorsichtig beim Transport sein, denn ein Hund könnte für einen kurzen Augenblick aufwachen und dann kräftig zubeißen. Deshalb immer gut festhalten und auf die Finger achten.
Die Tiere haben es alle gut überstanden und sind schon wieder wohlauf.
Vielen Dank an alle Helfer im Team Lin und Pi Pa

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Das Leid der Strassenhunde

Das Leid der Strassenhunde in Thailand hat viele Gesichter. Oft sind es Verletzungen in denen sich Maden durch das infizierte Fleisch fressen. Übler Geruch nach Verwesung liegt in der Luft.
So auch heute am frühen Morgen bei unserem Notfalleinsatz.
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Strassenhunde leben gefährlich

Strassenhunde in Thailand sind vielen Gefahren wie Krankheiten und Verletzungen ausgesetzt. Dank der Aufmerksamkeit von Manuela und Mike aus unserem Nachbarort Ban Krut, wurden wir auf das Schicksal eines Rüden am dortigen Supermarkt aufmerksam. Manuela und ihr Mann sind sehr tierlieb und gaben ihm weiches Futter mit Antibiotika, denn aufgrund einer schmerzhaften infizierten Wunde am Kiefer hatte er erhebliche Schwierigkeiten mit fester Nahrung. Doch für eine genaue Untersuchung war er einfach zu scheu.
In einer Regenpause beschlossen wir gestern den leidenten Rüden mit Hilfe unseres großartigen Teams so schonend als möglich in einem Netz zu fangen und gleich vor Ort zu sedieren. Beim Tierarzt sahen wir dann das ganze Problem. Ein etwa 3 cm großes Stück vom Kieferknochen war mitsamt den dazugehörigen Zähnen, aufgrund eines Unfalls, herausgebrochen. Der Tierarzt entfernte noch einen Splitter losen Kieferknochen aus dem Zahnfleisch.
Nun wird „Tesco“, er bekam den Namen nach dem gleichnamigen Shop am Fundort, für einige Zeit in unserer Pflegestation im Tierheim behandelt, bis sich die offene Wunde schließt und der Kieferknochen wieder durch Zahnfleisch bedeckt ist.
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Rüde mit großer Kopfwunde in Not

Ein bewegender Tierhilfe Notfall zu dem wir heute mit unserem Team gerufen wurden, war ein Rüde mit einer großen infizierten Kopfwunde, vermutlich durch eine Auseinandersetzung mit Artgenossen. Er hatte sich unter ein Auto verkrochen und aufgrund seiner Schmerzen verweigerte er jede Kooperation. Also blieb uns nichts anders übrig ein Netz zu benutzen um ihn so schonend als möglich zum Tierarzt zu fahren und uns vor Bisswunden zu schützen. Die etwa eine Woche alte Wunde roch bereits unangenehm nach Verwesung. Der Tierarzt rasierte zunächst unter Vollnarkose die Kopfhaare, entfernte totes Gewebe und den Eiter. Leider war die Verletzung schon zu alt, sowie zu viel Gewebeverlust um noch nähen zu können. Deshalb braucht der Rüde jetzt neben Antibiotika auch tägliche Wundpflege. Die Heilung wird einige Wochen dauern.

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Brathuhn für das Tierheim

Heute war leckeres Brathuhnfest für die Hunde im Tierheim. Marina aus Deutschland hat zu ehren ihres heutigen Geburtstags, Brathuhn und Leckerlies für die Hunde spendiert.
Herzlichen Dank an Marina und die besten Wünsche zum Geburtstag.

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Alltag im Tierheim

Die wichtige Futterlieferung für das Tierheim ist angekommen und alle Pelznasen sind glücklich.
Als Folge des Schlangenbisses hat der tapfere „Hlong“ etwas Augenentzündung und bekommt deshalb Augentropfen und Antibiotika.
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Kobra im Behindertengehege

Eine große Schlange kam in der vergangenen Nacht ins Behindertengehege und hat Hlong gebissen, dafür musste sie mit ihrem Leben bezahlen. Die Hunde bissen nämlich zurück. Hlong hat eine stark geschwollene Lefze und einen dicken Hals. Ich reinigte und desinfizierte die Bisswunde und gab ihm 3 Spritzen. Heute fühlt sich der Kämpfer nicht so wohl.
Es hat sich nun herausgestellt, es war eine grosse und hochgiftige Kobra. Der Grund warum Hlong nicht nach max. 20 Minuten tot war, der Hund muss die Kobra so schwer verletzt haben, dass sie nicht mehr ihre volle Giftladung abgeben konnte.
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Scheuer weiblicher Strassenhund zur Unfruchtbarmachung einfangen

Schon seit Tagen wird eine streunende und läufige Hündin von Rüden gegenüber der Stadtverwaltung (Amphoe Bangsaphan) besprungen und gedeckt. Nun sollte es höchste Zeit zur Unfruchtbarmachung sein. Leider ist die Hündin sehr scheu und ließ sich nicht anfassen. Am späten Nachmittag dann lag sie am Straßenrand an einer vielbefahrenen Straße, es war Rushhour. Mir blieb keine andere Wahl als mit meinem PIckUp vorsichtig in den Gegenverkehr zu steuern um mit dem Betäubungsgewehr aus dem Fenster zu schießen. Perfekt getroffen, doch es dauert immer wenige Minuten bis die Narkose wirkt und so rannte die Hündin durch den Dschungel und den steilen Tempelberg hinauf, um auf halben Weg im dornigen Dickicht am Steilhang sich zum schlafen hinzulegen. Es dauerte einige Zeit bis die Helfer sie gefunden hatten. Dann begann der äußerst gefährliche und steile Abstieg mit dem schlafenden Hund teilweise auf dem Rücken tragend. Doch alles ist gut gegangen, der Hund ist wohlbehalten beim Tierarzt angekommen und wurde gleich kastriert, die Helfer sind schmutzig und etwas zerkratzt, aber auch sehr glücklich über den Erfolg. Ein guter Job. Herzlichen Dank an alle die geholfen haben.

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Frohes Neues Jahr 2022

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Welpenfütterung im Tierheim

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+++ INFOBRIEF DEZEMBER 2021 +++

 
 



Liebe Freunde und Unterstützer von Hundehilfe Thailand

Das Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu und die festliche Vorweihnachtszeit lässt uns auf ein arbeitsreiches Tierschutzjahr mit Höhen aber auch Tiefen zurückblicken.
Unzählige bewegende Schicksale in denen sich das ganzen Tierleid wiederspiegelt und wir niemals wegschauen dürfen.

Zahlreiche Unfruchtbarmachungen von Streunern in unserer hauseigenen Kastrationsklinik hat viel weiteres Tierleid verhindert, doch wir werden niemals Müde dieses so wichtige Projekt kontinuierlich fortzusetzen.

Daneben gab es viele schwer kranke und verletzte herrenlose Vierbeiner, die in unserer Pflege- und Notfall Klinik Hilfe bekamen und geheilt wurden. Einige müssen aufgrund bleibender Behinderung für immer in unserem Tierheim bleiben.

Unser Bemühen ist Menschen über den richtigen Umgang mit ihren Haustieren aufzuklären und zu motivieren sich aktiv der Tierschutzarbeit anzuschließen, sowie den Tierschutzgedanken weiterzutragen.

Viele Aufgaben für unser nimmermüdes Team, die wir nur mir eurer Hilfe leisten können.  Einschränkungen durch die COVID19 Pandemie erschweren nicht nur unsere Arbeit vor Ort, auch die so dringend benötigten Spenden, besonders für die Tierarztkosten, überlebenswichtige Medikamente und Futter sind deutlich zurückgegangen.

Neben der Unterstützung unserer nachhaltigen Tierschutzarbeit durch ihre Spende, ist eine Tierpatenschaft ein besonderes Geschenk für Hunde in unserem Tierheim. Unter diesem Link auf unserer Internetseite könnt ihr euch über eine Patenschaft informieren:
https://newsblog.hundehilfe-thailand.de/patenschaften/
Inzwischen haben wir ein
neues deutsches Spendenkonto eröffnet, das bisherige Konto bei der N26 Bank wird zum 15.Januar 2022 geschlossen.

Unser gesamtes Team wünscht euch ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2022.


Schwer verletzter Streuner in großer Not
Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann werden wir zu Notfällen gerufen die einem den Atem stocken lässt. So auch gestern unter einer Brücke an der Flussmündung…
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Welpenschwemme
Alle Jahre wieder um diese Jahreszeit sind wir mit einer Welpenschwemme von Streunerhunde konfrontiert. Auch wenn wir das ganze Jahr eifrig Kastrieren, schlüpfen immer wieder einige Streuner durch unsere Kontrolle…
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Ungewollte Hundebabys einfach entsorgt
Nur 3 Wochen alte Welpen am Strand ausgesetzt. Nach eine Untersuchung bei unserem Tierarzt bekommen sie von uns zunächst Welpenmilch und dann versuchen wir sie langsam an festere Nahrung zu…
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Glückliche Patienten
Die Staupe Patientin aus unserer Pflegestation, ist heute wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt. Der Empfang war herzlich und sie fühlte sich sichtlich wohl wieder in ihrer gewohnten Umgebung mit ihren…
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Eine schwierige Situation.
Seit rund 3 Wochen beobachteten wir eine sehr scheue streunende Hündin an den örtlichen Bahngleisen mit einem Kieferbruch, vermutlich durch einen Unfall verursacht. Ying fütterte sie nun täglich mit Weichfutter…
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www.hundehilfe-thailand.de

newsblog.hundehilfe-thailand.de

Deutsches Spendenkonto:
Heike Thermann
CONSORS Bank
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Thailändisches Spendenkonto
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Hundehilfe Thailand
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Eingetragen als gemeinnütziges Tierschutzzentrum Nr. S.P.C. 002/2562 In Übereinstimmung mit dem Tierschutzgesetz BE 2559
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Tierlieber Besuch aus Deutschland

Ganz lieben Überraschungsbesuch aus Deutschland von Christine mit ihrem Mann Bernd sowie Manu und Mike, die zur Zeit im Nachbarort Ban Krut ihren Urlaub verbringen, mit einer großzügigen Spende für unser Tierheim.
Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung zum Wohle der Tiere.
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Die kleinen Welpen ohne Mutter sind nun fast 4 Wochen alt.

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Schwer verletzter Streuner in großer Not

Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht kommen, dann werden wir zu Notfällen gerufen die einem den Atem stocken lässt. So auch gestern unter einer Brücke an der Flussmündung von Bangsaphan. Ein herrenloser streunender abgemagerter Rüde mit einer erheblichen schmerzhaften Infektion am Maul, dem das fressen und trinken sichtlich schwerfiel. Unsere Helfer lockten ihn mit Futter und da er sehr scheu ist warf ich das Netz über den Hund und um ihm weiteren Stress und Schmerzen zu nehmen, setzte ich sofort eine Vollnarkose. Kurz darauf schlief er tief und fest, so dass wir den armen Hund zu unserem Tierarzt fahren konnten. Es hat fürchterlich nach Verwesung gerochen, so dass ich nur mit offenem Fenster fahren konnte. Unser Tierarzt hat die Wunde desinfiziert und das abgestorbene Gewebe entfernt. Die Befürchtung, dass es sich um Maulkrebs handelt, hat sich nicht bestätigt.
Unser Tierarzt vermutet, dass sich ein Knochen im Kiefer vor längerer Zeit verklemmt hatte und deshalb sich das Maul infizierte, sich Maden durchs Gewebe fraßen und es dabei nun zu diesem großem Gewebeverlust kam. Nun ist der Hund bei uns in der Notfallstation mit täglicher Wundpflege und Medikamente. Es wird lange Zeit brauchen um zu heilen.
 
Liebe Freunde, nun muss ich aber auch wieder einmal daran erinnern, dass wir unsere Tierhilfe ausschließlich durch Spenden finanzieren. Ob es sich nun um ausgesetzte Welpen handelt, oder Kastrationen um weitern ungewollten Nachwuchs zu verhindern oder eben oft um die täglichen Notfälle wie dieser. Medikamente, Futter, Tierärzte aber auch die laufenden Kosten von unserem Tierheim mit Notfallstation alles kostet viel Geld und seit der COVID Pandemie hat sich die finanzielle Situation noch deutlich verschärft.
Daher möchte ich euch um Unterstützung bitten. Jede, noch so kleine Spende, rettet Tierleben.
Jede Spende kommt ohne Verwaltungskosten zu 100% den Tieren zugute.

DEUTSCHES SPENDENKONTO:
Heike Thermann
CONSORS Bank
IBAN: DE47 7603 0080 0250 7976 06
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Vermerk: Hundehilfe-Thailand

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Thailändisches Spendenkonto:
MRS. HEIKE THERMANN
KASIKORNBANK BANGSAPHAN
A/C no. 295-2-36605-2


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Welpenschwemme

Alle Jahre wieder um diese Jahreszeit sind wir mit einer Welpenschwemme von Streunerhunde konfrontiert. Auch wenn wir das ganze Jahr eifrig Kastrieren, schlüpfen immer wieder einige Streuner durch unsere Kontrolle oder es werden trächtige Mutterhunde von außerhalb in unserer Gegend ausgesetzt. Aktuell sind es an einer Hauptstraße sieben 5 Wochen alte Welpen mit ihrer Mutter, dann wurden 3 Welpen ohne Mutter am Strand ausgesetzt und gestern nun der besonders traurige Fall von 7 Welpen mit noch geschlossen Augen bei der die Mutter tot daneben lag. Wir versuchen nun mit der Flasche die winzigen Welpen zu versorgen. Besonders Ying gibt Tag und Nacht alle 3-4 Stunden die Milch um mühevoll den Hunger der kleine Fellknäul zu stillen und danach die Bäuche massieren. Eine never ending Story.

https://www.facebook.com/heike.thermann/posts/2122178204611276
https://www.facebook.com/heike.thermann/posts/2120069214822175
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=127342963036143&id=100072813188072

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Ungewollte Hundebabys einfach entsorgt

Nur 3 Wochen alte Welpen am Strand ausgesetzt.
Nach eine Untersuchung bei unserem Tierarzt
bekommen sie von uns zunächst Welpenmilch und dann versuchen wir sie langsam an festere Nahrung zu gewöhnen.
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Glückliche Patienten

Die Staupe Patientin aus unserer Pflegestation, ist heute wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt.
Der Empfang war herzlich und sie fühlte sich sichtlich wohl wieder in ihrer gewohnten Umgebung mit ihren Freunden zurück zu sein.
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Eine schwierige Situation.

Seit rund 3 Wochen beobachteten wir eine sehr scheue streunende Hündin an den örtlichen Bahngleisen mit einem Kieferbruch, vermutlich durch einen Unfall verursacht. Ying fütterte sie nun täglich mit Weichfutter und gekochtem Reis, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Zu allem Unglück wurde sie dann auch noch läufig und wir mussten mit ansehen wie sie von streunenden Rüden gedeckt und trächtig wurde. Wir mussten auf jeden Fall verhindern, dass noch weiterer ungewollter Nachwuchs geboren wird um weiteres Tierleid abzuwenden. Ein erster Versuch die scheue Hündin mit Beruhigungsmittel im Futter einzufangen, schlug fehlt. Auch der erste Versuch mit einem Betäubungspfeil zur Demobilisierung ging daneben. Uns lief die Zeit davon, denn nur in einer frühen Phase der Trächtigkeit können wir noch die Unfruchtbarmachung durchführen.
Gestern dann in einer kurzen Regenpause waren wir endlich erfolgreich. In nur wenigen Minuten zeigte das Narkosemittel aus dem Betäubungspfeil seine Wirkung und die Hündin schlief tief und fest, so dass wir sie stressfrei zu unserem Tierarzt bringen konnten.
Die Kastration war komplikationslos, die 5 winzigen Föten wurden entfernt.
Der gebrochene Kiefer ist leider inoperabel, da es schon zu lange her ist, doch sie kann damit fressen. Schon kurz nach der Operation war sie wieder wach, wenn auch noch sehr müde.
Nun darf sie sich in unserer Pflegestation im Tierheim erholen.
Heute Morgen war sie wieder wohlauf.

Noch eine Anmerkung in eigener Sache, wenn alle anderen Möglichkeiten erfolglos blieben.
Es macht mir keinen Spaß mit einem Betäubungsgewehr stundenlang in einem Versteck im Dschungel bei tropischer feuchtheißer Witterung auf der Lauer zu liegen, zwischen beißenden Ameisen, giftigen Insekten und Schlangen, durchweicht vom eigenen Schweiß und Monsun-Regen. Aufs äußerste konzertiert um ja keinen Fehler zu begehen, damit das Tier nicht zu Schaden kommt und damit das sehr teure Narkosemittel im Betäubungspfeil nicht durch einen Fehlschuss verschwendet wird.
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Tierrettung im Dschungel

Tierische Notrufe sind bei uns an der Tagesordnung, weshalb wir dann mit unserem Tierhilfefahrzeug oft an entlegensten Orte ausrücken müssen. Gestern kam der Hilferuf aus dem tiefen Dschungel von armem Tagelöhner die in ihren kleinen Hütten mit ihren Hunden leben. Wir erhielten die Nachricht, ein Hund wäre vermutlich von einer Schlange gebissen worden, keine Seltenheit bei uns.
Als wir dann mit unserer Notfallmedizin gegen Schlangenbisse ankamen, war sofort klar, dass es kein Schlangengift, oder das Gift eines Skorpiones sein konnte, denn die Symptome waren deutlich einer Infektion mit dem gefährlichen und hochansteckendem Staupe-Virus zuzuordnen. Um Klarheit zu schaffen, brachten wir den Hund sofort zu unserem Tierarzt der meine Vermutung bestätigte.
Nun muss der Hund für einige Zeit in unsere Quarantänestation medikamentös behandelt werden, wir hoffen sehr, dass er wieder ganz gesund wird und sich nicht noch andere Hund in dieser Gegend angesteckt haben.
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Haustiere füttern während COVID19 Infizierte im Krankenhaus sind

Eine schwierige Lage für die Haustiere bei uns in Bangsaphan, wenn die Besitzer mit COVID19 infiziert sind und erkranken oder unter Quarantäne gestellt werden. Oft ist eine häusliche Quarantäne aufgrund der Wohnverhältnissen im eigenen Haus nicht möglich und daher müssen die Betroffenen in Quarantänestationen der örtlichen Krankenhäuser, auch bei leichten Symptomen, so ist bei uns das Infektionsschutzgesetz.
Wir füttern während der Abwesenheit der infizierten Tierbesitzer deren Hunde und Katzen.
Ying leistet dabei eine großartige Arbeit indem sie jeden Morgen zu den Häusern der COVID19 Infizierten Menschen fährt, um deren Tiere zu füttert, bevor sie ihre Arbeit im Tierheim beginnt.
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Schwere Nebenwirkungen durch hormoneller Verhütung bei Hunden

Schwere Akute und Lebensbedrohliche Endometritis kann die Folge sein, wenn Hunde Hormonspritzen zu Empfängnisverhütung bekommen. Das ist bei uns leider kein seltener Anblick. Bei unserem gestrigen Notfall fand unser Tierarzt zudem einen toten Fötus in der Gebärmutter, was darauf schließen lässt, dass eine der Hormonspritzen bereits während bzw. zu Beginn der Trächtigkeit vom Tierbesitzer verabreicht wurde. Oft sterben die Mutterhunde am Leichengift der toten Föten im Bauch unter unvorstellbaren Schmerzen.
Dieser weibliche Hund gestern hatte eitrigen Ausfluss, zudem einen geschwollenen Bauch und starke Schmerzen. Wir brachten ihn sofort zu unserem Tierarzt. Die aufwändige Not-OP war Rettung in letzter Minute.
Nun wird sie in unserer Pflegestation intensiv betreut.

Noch etwas müde auf den Beinen nach der OP, doch ihr geht es heute Morgen schon viel besser und sie kann gut fressen.

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Clarice ist auf ihre letzte Reise gegangen

Die kleine Clarice aus unserem Tierheim ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen
Wir werden dich für immer in unserem Herzen tragen.

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Hilfe für die Müllplatzhunde in Ban Krut

Ausgesetzte Hunde vom Müllplatz in Ban Krut finden Zuflucht in der Auffangstation und sind jedes Mal sehr glücklich über unsere monatlichen Futterlieferung, Danke an alle Unterstützer, besonders Dunja und Irene aus der Schweiz sind diese verlassenen Seelen sehr ans Herz gewachsen.

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Unsere wunderbare Patientin

„DoLek“ (die Kleine) ist eine von unseren langjährigen querschnittsgelähmten Tierheimbewohnerinen.

 

 

Täglich kommt sie zur Wundpflege in unseren Behandlungsraum.


Auch wenn sie am Anfang immer etwas scheu schaut, schlägt ihre Stimmung schnell in Freude um, wenn es anschliessend Leckerlis und viele Streicheleinheiten gibt.


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Wenn es mal wieder etwas mehr Anstrengung braucht

Ein besonderer Fall bei unserem gestrigen Kastrationstag war ein junger sehr scheuer weiblicher Hund mit einem großen Abszess. Die Mutter dieser Hündin hatten wir vor einigen Monaten mit einer Distanzimmobilisierung zu Unfruchtbarmachung eingefangen und nun war der Nachwuchs an der Reihe. Der Lebensraum der Hunde zwischen den Fischerhütten am Strand von „BoTongLang“ ist immer wieder Ziel unserer Hilfseinsätze. Eine Frau die an der örtlichen Tankstelle die öffentlichen Toiletten reinigt, kümmert sich so gut es geht um die Streuner am Strand. Ihren Kindern gelang es nach einiger Zeit den Hund einzufangen, damit wir sie in unserer Transportbox zum Tierarzt bringen konnten. Der Tierarzt behandelte den Abszess und kastrierte die Hündin auch gleich, damit es nicht noch weiteren ungewollten Nachwuchs gibt. Wir gaben eine Tollwutimpfung und ein Parasitenmittel. In den kommenden Tagen der Heilung sorgen wir für die Wundpflege, damit sich nichts infiziert.

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„Hlong“ hat sein Lächeln zurück.

Wegen einer Blasenentzündung mit blutigem Urin musste der querschnittsgelähmte „Hlong“ aus unserer Behindertengruppe zum Tierarzt. Nach wenigen Tagen medikamentöser Behandlung in unserer Krankenstation geht es ihm nun schon deutlich besser und so wird „Hlong“ bald wieder mit seinen Freunden in der Gruppe spielen können.

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Happy Ende für den kleinen Kafue

Manchmal werden Tiere angeschafft und dann einfach unversorgt zurückgelassen.

 

 

 

So auch ShihTzu „Kafue“, er war in einem kleinen Verschlag angekettet und sich selbst überlassen.
Unter seinem langen verfilzen Fell war er kaum noch zu erkennen. Parasiten hatten sich in seinem viel zu warmen Pelz eingenistet, es war ein schier unerträgliches Leid.

Zunächst befreiten wir den kleinen Kafue von seiner Last, danach baten wir den Besitzer um die Erlaubnis ein neues Zuhause für den kleinen Hund suchen zu dürfen.
Mit Erfolg, denn nun kann Kafue in einem schönen neuen Zuhause, frei im Haus und Garten und liebevoll umsorgt von seiner neuen Besitzerin, mit seinen Artgenossen spielen.

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Hilfe für notleidente Tiere

Die Ärmsten der Armen treffen die Auswirkungen der COVID Pandemie am schlimmsten. Viele der armen Fischer in der BoTongLang Bucht dürfen derzeit nicht zur Arbeit und sind daher ohne Einkommen, denn die Fischverarbeitenden Fabriken mussten schließen. Auch die Schulen und Kindergärten sind geschlossen.
Eine Futterspende der tierlieben Frau vom Frisörsalon in Suan Luang hilft die Not der Strandhunde bei den Fischerhütten etwas zu mildern. Nur wenige Tage alte Welpen lagen auf der kleinen Straße, übersät mit Flöhen die das Blut saugen und die Haut der Hundewelpen infizieren.
Wir entflohten und entwurmten die Welpen und brachten der scheuen Hundemutter ihre Babys zurück, damit sie gesäugt werden.

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