Wir trauern um den lieben Wai von der Tankstelle

Der Gesundheitszustand von Wai wurde von Tag zu Tag schlechter, die Liste der medizinischen Probleme zusehends länger. Die Unfallfolgen waren nun nicht mehr das Hauptproblem von Wai, denn jetzt, nach einer Woche, lagen auch die Ergebnisse der Gewebeuntersuchung vor. Der Krebs, an dem er bereits im Januar 2016 operiert wurde, war erneut ausgebrochen und im ganzen Körper hatten sich bereits Metastasen gebildet. Seine Nieren arbeiteten in den letzten beiden Tagen schon nicht mehr ausreichend und sein Herz war nun ebenfalls sehr schwach.
Nach langer Beratung mit den Ärzten, in der sehr gut ausgestatteten Universitätsklinik von Hua Hin, mussten wir uns letztendlich schweren Herzens entscheiden, ihn gehen zu lassen. Er ist heute friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen und über die Regenbogenbrücke gegangen. Ein sehr trauriger Tag als ich den verstorbenen Wai dann heute aus dem 200km entfernten Hua Hin abholte, um ihn am Nachmittag in seiner Heimatstadt Bangsaphan auf dem Hundefriedhof in unserem Refugiumsgelände, im Kreise seiner trauernden Artgenossen und Freunde, zu beerdigen.
Alle Mitarbeiter der PTT Tankstelle von Bangsaphan weinten, als sie von ihm Abschied nahmen und wir trösteten uns gegenseitig.
Ich danke allen für die große Anteilname und besonders den lieben Tierfreunden die für seine Behandlung in der Tierklinik gespendet hatten, denn auf jeden Fall musste ich die Rechnung über umgerechnet 490,00 € bezahlen, auch wenn mir die Klinik einen kleinen Preisnachlass gegeben hat.



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Grosser Waschtag

Die Fellpflege unserer Schützlinge, im Refugium für verstosse Tiere, darf natürlich nicht zu kurz kommen. Daher ist heute wieder einmal grosser Waschtag, auch wenn so manche begossene Pelzschnauze eher etwas abgeneigt dreinblickt.

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Der verunfallte „Wai“ bekommt jetzt Hilfe aus der Humanmedizin

Dem armen Wai in der Tierklinik wird jetzt ein Mittel aus der Humanmedizin verabreicht, um seinen zu hohen Proteinwert im Urin zu senken.
Er ist jetzt, nach seinem schweren Verkehrsunfall, schon eine Woche in der Universitätstierklinik von Hua Hin und wir hoffen, dass es ihm bald besser geht, damit er operiert werden kann.
hier vollständiger Bericht


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19/9 Moo1  Phong Prasat
77140 Bangsaphan, Thailand

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Ein schreckliches Drama nimmt seinen Lauf

Ausnahmslos jede Nacht werden jetzt neue Welpen ohne ihre Mutter auf der Müllkippe von Ban Krut entsorgt. Viele davon noch säugend.
Aber auch schwer kranke und verletzte Hunde kommen hinzu.
Auch die gerade in ihre Geschlechtsreife gekommenen Hunde beim alten Mann auf der Müllkippe von Ban Krut vermehren sich jetzt ungebremst.

Das Leid und die Folgekosten aufgrund der Einstellung der jahrelang erfolgreich laufenden täglichen Kastrationsaktionen in Bangsapan und in Ban Krut sowie in der ganzen Gegend, sind aufgrund des Abzugs der Hilfsgelder sowie zweckgebundenen Spenden der Stiftung Tierbotschafter.ch, immens. In der ganzen Umgebung sind ebenfalls zahllose Welpen am Strassenrand zu finden, geboren um durch den Strassenverkehr oder Krankheiten zu sterben, da eine Adoption der kleinen Neugeborenen nahezu ausgeschlossen ist.

Die arme Familie des alten Mannes von der Müllkippe (Bilder von gestern Abend), der wir monatlich einen Futterzuschuss zukommen lassen, ist völlig überfordert, denn es fehlt auch an Notfallgeldern, um den nun ungewollt geborenen Welpen und kranken Tieren zu helfen, sowie durch Kastrationen weiteres Leid zu verhindern. Ein schrecklicher und trauriger Anblick, mit katastrophalen langfristigen Auswirkungen, während sich die schweizer Stiftung Tierbotschafter auf ihrer Internetseite mit schönen Bildern und Berichten über ihrer Hilfe für dieses Projekt und weiteren Projekten werbewirksam schmückt und mir gegenüber mit sarkastischen und erniedrigenden Hohn und Spott reagiert.
http://www.tierbotschafter.ch/projekte/heike-thailand/
Da die örtliche Regierung meine persönliche, jahrelange Mitarbeit auf der Strasse, welche nun nur noch Tierärzten vorbehalten sein soll, weitestgehend und für mich überraschend abrupt einschränkte und ich aufgrund der darauffolgenden drastischen sowie völlig überzogenen Behördenmassnahmen aufgrund vom Machtwechsel in der Stadtverwaltung, mich für knapp 3 Wochen anfangs August aus dem „Schussfeld“ begeben musste, war ein weiterer Auslöser für die Schweizer Stiftung Tierbotschafter die Hilfsgelder zum Wohle der Tiere zurückzufordern und das bereits genehmigte Budget 2017 für das seit Monaten laufende Projektjahr 2017 zu streichen. Wiederholtes drängen durch die Stiftung Tierbotschafter, gesetzeswidrig Spenden als Ausländer innerhalb von Thailand zu sammeln, bzw. die einheimische Bevölkerung an den Kosten zu beteiligten, hat aufgrund meines begründeten Widerspruchs nur zur weiteren Verärgerung der Tierbotschafter geführt. Der Vorschlag mein mobiles Tierärzteteam bis zur Lösungsfindung mit den Behörden, vorübergehen alleine und eigenständig zu den Kastrationen und Impfungen loszuschicken, war für die Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz leider auch keine Option.

Die freilaufenden noch unkastrierten Hunde, besonders die scheuen Streuner im Dschungel, finden aufgrund unserer bisherigen Hilfe und der damit verbundenen deutlich reduzierten Population durch kontinuierliche Kastrationen und Impfungen, bessere Lebensbedingung vor und können sich jetzt ungestört ohne wesentliche Konkurrenz, auch von ausserhalb zuwandernd, fortpflanzen. Auch die unkastrieren Junghunde in den vielen Tempelanlagen, welche wir bisher immer noch vor der Geschlechtsreife rechtzeitig kastrierten, tragen jetzt schon neuen Nachwuchs in sich.
Eine Katastrophe die ungehindert ihren Lauf nimmt und uns vor den Trümmern unserer jahrelangen unermüdlichen und nicht immer ganz einfachen Arbeit zum Wohle der Strassentiere in Thailand, stehen lässt.

Uns sind die Hände gebunden, denn neben der finanziellen Notlage dürfen wir, aufgrund einer Auflage des Veterinärsamtes, auf unserem Refugium für verstossene Tiere nicht mehr als maximal 50 Hunde halten.

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Refugium für verstossene Tiere

Wer es von den Hunden in unser Refugium für verstoßene Tiere geschafft hat, kann sich über die paradiesischen Zustände glücklich schätzen.
Während der spezielle Sandauslauf für Querschnittsgelähmte Hunde gereinigt wird rennt draußen die Behindertentruppe um die Wette.
Hlong und sein ebenfalls behinderter Kumpel sowie DoLek und Pao. Die ebenfalls gelähmte Bipo ist noch in einem der Notfallzwinger in Behandlung.
Im langen Flur vor den Notfallzwingern, zwischen Behandlungsraum und Futterküche, ist der kühle Boden ein begehrter Schlafplatz.
Auch die Körperpflege darf nicht zu kurz kommen, Hlong mag das schamponieren.
Die junge hübsche Hündin spielt mit ihrem keinen Sohn und beide erkunden neugierig ihre Umgebung.
Andere bevorzugen die Abkühlung im See oder genießen die täglichen Streicheleinheiten.
In der Futterküche wird täglich frisch gekocht und gleich kommt es für die hungrigen Mäuler zum Höhepunkt des Tages.

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Die Hündin Lilli bei ihren täglichen Schwimmrunden

Der hauseigene Badesee für unsere vierbeinigen Schützlingen im Refugium für verstoßene Tiere, wird gerne zur Abkühlung an heißen Tagen genutzt.

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Dringende Hilfe für den verunfallten Strassenhund von der Tankstelle in Bang Saphan

Der Strassenhund Wai hatte sein Zuhause in der PTT Tankstelle von Bang Saphan gefunden und wurde von den Angestellten seit Jahren liebevoll umsorgt. Jeder mochte den zutraulichen weissen Rüden der so etwas wie ein Maskottchen für die Tankstellenmitarbeiter wurde, auch die Kunden liebten den friedlichen, meist in der Nähe des Kassenhäuschens schlafenden Wai. Anfang 2016 wurde ihm in der Tierklinik erfolgreich ein Tumor an seiner Prostata entfernt wofür wir damals die Kosten übernahmen.
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=4491
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=4514

Am vergangenen Samstagabend überquerte Wai in gewohnter und unbekümmerter Gelassenheit gemächlich die kleine Strasse vor der Tankstelle um sich mit seinen vierbeinigen Freunden wie üblich an einer fahrbaren Garküche gegenüber zu treffen, doch dabei erfasste ihn leider ein vorbeifahrendes Auto und verletze ihn schwer. Die Tierärztin in der Stadt konnte ihm nur mit einem Schmerzmittel helfen und verwies auf die Universitätstierklinik im 200km entfernten Hua Hin. Am darauffolgenden gestrigen Sonntagmorgen wurde sein Zustand kritisch, denn zu seinen Schmerzen hat sich noch hohes Fieber eingestellt. Ein herzzerreißender Anblick ihn so zu sehen. Im Eiltempo fuhr ich mit ihm sofort in Richtung Hua Hin um nach 2,5 Stunden, buchstäblich in letzter Minute, die rettende Tierklinik zu erreichen. In der Intensivstation kämpften die Ärzte, um den armen schon kollabierenden Wai zu stabilisieren, damit er geröntgt werden konnte. Nach gefühlter Unendlichkeit zwischen Hoffen und Bangen, dann die Diagnose der Ärzte und das Röntgenbild. Durch den Unfall war die Harnleiter in der Nähe der Prostata gerissen und seine Hüfte ist ausgekugelt, so dass er in der Klinik bleiben muss. Der hinzugerufene Chirurg möchte heute, wenn keine weiteren Komplikationen dazukommen, in einer ersten OP die Harnleiter zusammennähen, bevor dann zu einem späteren Zeitpunkt in einer weiteren OP die Femurkopfresektion für seine Hüfte erfolgen kann.

Die Klinikkosten für Wai können wir jetzt noch nicht genau beziffern, die gestrige Rechnung über 4.305 THB (ca 110,00 €) sowie eine Vorauszahlung über 3.000 THB (77,00 €) musste ich sofort bezahlen. Aufgrund unserer Erfahrung bei vergleichbaren Operationen aus der Vergangenheit schätzen wir die Gesamtkosten auf bis zu 30.000 THB (773,00 €). Die Geringverdienenden Arbeiter der Tankstelle möchten zwar zusammenlegen und etwas Geld sammeln, doch es wird bei weitem nicht ausreichen die Klinikkosten zu bezahlen. In unserem neu eingerichteten Notfallfond für Strassenhunde sind bis jetzt nur 50,00 € eingegangen und somit möchte ich euch bitten dem verunfallten Wai mit euren Spenden zu helfen, damit er eine Chance hat, wieder gesund zu werden und ein glückliches Leben führen kann.
Auf unserer Seite www.hundehilfe-thailand.de findet ihr das Spendenkonto für Überweisungen sowie Spenden über PayPal. Als Vermerk gebt bitte das Stichwort „Hilfe für Wai“ an, jeder noch so kleine Betrag wird zu 100% für diesen Zweck verwendet.. Natürlich berichte ich wie immer kontinuierlich über den Spendenstand sowie den Heilungsverlauf von Wai.

UPDATE 02.10.2017
Eben gerade habe ich mit der Tierklinik gesprochen. Die heutige OP musste verschoben werden, da die derzeit schlechten Blutwerte von Wai ein zu hohes Risiko bedeuten. Nun heißt es auf die kommenden Tage und einer Verbesserung seines Zustandes warten.

UPDATE 03.10.2017

Dank eurem überwältigenden Spendenmarathon für den verunfallten Wai von der PTT Tankstelle in Bang Saphan sind bis jetzt 337,70 € für die Klinikkosten eingegangen.

Sylvia G. 72,70 €
Nicole M. 5,00 €
Mario G. 20,00 €
Sabine E. 10,00 €
Marie G. 50,00 €
Waltraud R. 150,00 €
Pantipa M. 30,00 €

Eine super Leistung von euch. Bitte weiter so und auch unermüdlich teilen.
Jeder noch so kleine Betrag wird helfen die OP-Kosten für den lieben Strassenhund Wai in der Universitätstierklinik von Hua Hin bezahlen zu können.
UPDATE: 04.10.2017:
Wai braucht noch etwas Hilfe beim Fressen, vermutlich sind Schmerzen durch den Unfall die Ursache, weshalb sein Appetit derzeit eher verhalten ist. Sein Urin kann durch den Katheter gut abließen. Mit einem Kontrastmittel möchten die Ärzte den gerissenen Harnleiter noch einmal genauer untersuchen um dann die Operation vorbereiten zu können.
Er hat jedoch immer noch Probleme mit einer Entzündung im Körper, da sein Blut durch den gerissenen Harnleiter mit Urin kontaminiert wurde. Die Anzahl der roten Blutkörperchen ist leider ebenfalls zurückgegangen, so dass schon über eine Bluttransfusion nachgedacht werden muss.
Update 06.10.2017:
Wai ist immer noch zu schwach, um operieren zu können. Auch die geschwollenen Lymphknoten machen Sorgen.Wir müssen jetzt auf den kommenden Montag warten.





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Die Pflegstelle „Pa“, ein kleines Paradies und Zuflucht für Strassenhunde inmitten der Stadt

Die monatliche Futterlieferung für die Pflegestelle „Pa“ in der Stadt Bang Saphan war gestern eine willkommene Abwechselung für die zahlreichen Vierbeiner. Ein großes Gedrängte, auch beim Verteilen von Streicheleinheiten und intensives Ohrenkraulen, unter den zutraulichen Pelzschnauzen.
Tausend Dank an all die Spender für den Futterzuschuss Oktober.

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Zuflucht für die herzlos entsorgten Hunde auf dem Müllplatz von Ban Krut

Die ungezählten Müllplatzhunde von Ban Krut warteten gestern schon sehnsüchtig auf uns und die Futterlieferung für den Oktober. Wir zählten eine Menge Neuzugänge, darunter auch direkt auf dem Abfall bei Nacht entsorgte 9 Welpen. Viele der neu Hinzugekommenen leiden an Räude, bei einigen bleibt diese Hauterkrankung chronisch und muss lebenslang behandelt werden.
Wir danken allen Unterstützern mit ihren zweckgebundenen Spenden für die Hilfe zu Gunsten der Müllplatzhunde von Ban Krut.

 

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Heutige Kastration der Hündin mit ihren geretteten Welpen aus der Erdhöhle

Die Hündin mit ihren Welpen aus unserer „unterirdischen Tierrettung“
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5279
wurde heute kastriert, damit sie in Zukunft ein unbeschwertes Leben führen kann.
Herzlichen Dank an die Kastrationspatin Jutta Wente für die Übernahme der Kastrationskosten.

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Kastrationsbericht für das Jahr 2017

Finanziert durch die Stiftung Tierbotschafter.ch kastrierten wir in diesem Jahr bis Anfang August 2017 insgesamt 756 Tiere, darunter 413 Hunde und 343 Katzen. Mit unserem Team auf den Strassen und Plätzen sowie in den umliegenden Tempelanlagen in und um die Stadt Bangsaphan/Thailand eingefangene Streuner, wurden durch unsere Tierärzte nach der Kastration mit einer 6fach Kombinationsimpfung sowie mit einer Räudeschutzimpfung versorgt und danach gemäss TN&R (Trap Neuter and Return) wieder in ihre angestammte Umgebung zurückgebracht. Darüber hinaus wurde jedes Tier registriert und in einer Datenbank erfasst. Die Bilder zeigen die Patienten vor und nach der Kastration.
In diesem Rahmen waren wir auch in der Lage zahlreiche Hunde, welche sich mit dem gefährlichen Stickertumor (TVT) angesteckt hatten, mit einer mehrwöchigen Chemotherapie zu heilen.
Ein Projekt das vielen Tieren ein neues und unbeschwerteres Leben ermöglichte.
Das gesamte unterstützte Programm erfasste damit, über den gesamten Zeitraum der Zusammenarbeit, insgesamt rund 3.300 Kastrationen von Streunern.
Wir danken den Tierbotschaftern für die jahrelange Unterstützung zum Wohle der Hunde und Katzen auf den Strassen Thailands.
Bemerkung:
Auch wenn die Bilder der kastrierten Tiere vielleicht auf empfindliche Gemüter etwas befremdlich wirken, kann ich bestätigen, dass ausnahmslos alle unsere Patienten den Eingriff schadlos überstanden und es keine Komplikationen gab.

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Dringende Hilfe für die Streuner-Pflegestelle von „Pa“

In der Stadtmitte von Bangsaphan, zwischen dem Bahnhof und Stadttempel gelegen, betreut die tierliebe „Pa“ an und um ihr Haus rund 20 herrenlose Straßenhunde. Sie kocht nicht nur täglich für die verstoßenen Vierbeiner, sondern versorgt die oft kranken Tiere mit Medikamente, wenn sie ausgesetzt, oft schwer verletzt, oder durch Zecken übertragenen Blutparasiten an Anämie leidendend und ausgehungert bei ihr Zuflucht suchen.

Bisher konnten wir monatlich wenigstens mit einem kleinen Futterzuschuss von
– 2 Säcke Trockenfutter a 20kg. = 1169 THB = 30 €
– 4 Säcke a 15kg Reis = 632 THB = 17 €
– sowie einen weiteren Sack Reis mit 15kg für 158 THB = 4,25 € mit dem sie die Hunde im nahegelegenen Stadttempel bekocht
– darüber hinaus noch für die nötigsten Medikamente, Verbandmaterial usw. = 1200THB = 31 €
Total also monatlich 82,25 € weiterhelfen.

Das restliche Futter für ihre Schützlinge verdient sie sich durch den Verkauf von selbstgepressten Säften auf dem Tagesmarkt und die Reste die ihr andere Marktverkäufer überlassen.
Inzwischen hat sich unsere finanzielle Lage, wie bereits hier berichtet
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5455
dramatisch verschlechtert, so dass wir für den kommenden Monat Oktober keine Möglichkeit sehen, den bisherigen Zuschuss für ihre Tiere zu liefern.
Wir brauchen daher eure Hilfe damit die Schützlinge von „Pa“ keinen Hunger leiden müssen, und bitten euch deshalb mit einer kleinen Spende unter dem Verwendungszweck „Pflegestelle Pa“ um Unterstützung.
Auf unserer Seite www.hundehilfe-thailand.de könnt ihr durch Überweisung oder per PayPal für die „Pflegestelle Pa“ zweckgebunden spenden. Jede Spende kommt zu 100% den Hunden von „Pa“ zu Gute.
Update: 17.09.2017
Über PayPal sind für die Pflegestelle „Pa“ bereits 105,00 € eingegangen. Dank eurer großzügigen Hilfe können wir nun den Futterzuschuss für die zahlreichen Hunde im kommenden Monat Oktober sicherstellen.Wir berichten über weitere zweckgebundenen Spendeneingänge sowie die jeweiligen monatlichen Futterlieferungen, auch wie die tierliebe „Pa“ die Strassenhunde versorgt und sich als freiwillige Helferin für die Kastrationen der Streuner engagiert.
Sabine E. 20,00 €
Anette W. 10,00 €
Artur K. 30,00 €
Ulrike H. 25,00 €
Angelika F. 10,00 €
Aline H. 10,00 €

 

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Bericht zur aktuellen Lage

In den vergangen 8 Jahren, konnten wir rund 3500 Streuner einfangen, kastrieren und Impfen (mehr als 10.000 Schutzimpfungen) um damit die Population der Hunde und Katzen auf den Straßen zu reduzieren und um damit weiteres Leid zu verhindern. Alleine in diesem Jahr 2017 waren es bisher 413 Hunde und 343 Katzen denen wir kastriert und geimpft ein besseres Leben schenken konnten.

In diesem Rahmen waren wir finanziell, durch Unterstützer des Kastrationsprojektes „Trap, Neuter und Return“ (TN&R), in der glücklichen Lage auch herrenlose Notfälle, durch Krankheit oder Unfall, zu behandeln bzw. dafür die Tierarztrechnungen zu bezahlen.
Seit Anfang August hat die örtliche Regierung unsere eigenständige Tätigkeit unter Strafandrohung so stark eingeschränkt, so dass sich der bisherige Supporter aus diesem Projekt verabschiedet hat.
Für die rund 50 Hunde in unserem Refugium, können wir nur noch das monatliche Futter aufbringen, darunter sind auch dauerhaft querschnittsgelähmte Hunde mit erhöhtem Pflegeaufwand und entsprechenden Kosten. Für alte aber auch chronisch kranke Hunde können wir nur noch eine einfache Grundbehandlung, über verbliebene Patenschaften, beim Dorftierarzt sicherstellen, teure Behandlungen in Tierkliniken sind leider nicht mehr finanzierbar. Die für Notfälle von Straßenhunden errichtete Pflegestation auf unserem Refugiumgelände, zur Rehabilitation mit Notfall- und Quarantänezwinger (ansteckende Krankheiten wie TVT oder Staube usw.), müssen wir aus finanziellen Gründen leider geschlossen halten, nachdem die letzten Patienten geheilt entlassen wurden.
Die Anzahl der Hunde im Refugium dauerhaft zu erhöhen, wurde uns schon Anfang des Jahres vom Veterinäramt untersagt und wird streng kontrolliert.
Auf den Straßen und Tempelanlagen u.a. Tiere in Not zu helfen oder mit notwendigen Prophylaxen bzw. Impfungen wie bisher selbst zu versorgen, wurde unter s.g. „Veterinary Control“ eingestuft und ebenfalls seit Anfang August 2017 unter Strafandrohung von der Kreisverwaltung verboten. Das gilt auch für das Einfangen von herrenlose Streuern zur Kastration oder Behandlung, insbesondere mit den Hilfsmitteln der Distanzimmobilisierung. Somit bleiben auch die Hunde mit dem hochansteckenden und gefährlichen Sticker Tumoren (TVT) unbehandelt und ohne mehrwöchige Chemotherapie als Lebensrettung dem sicheren und langsamen Tode geweiht.
In diesem Zusammenhang steht auch generell die ehrenamtliche Tätigkeiten von Ausländern in Thailand für die Hundehilfe zur Debatte, denn jede thailändische Behörde hat zu dem ohnehin strengen Arbeitsgesetz eine andere willkürliche Auslegung, welche Tätigkeit unter genehmigungspflichtige Arbeit für Ausländer einzustufen ist oder eben nicht. Eine Rechtssicherheit ist nicht gegeben.
Anfang Oktober wird es zu den vorgenannten Themen noch ein weiters öffentliches Statement mit mehr Details geben.
Bis dahin müssen wir uns um dauerhafte Unterstützer für regelmäßig anfallenden Notfälle umschauen, um wenigstens die schlimmsten Fälle zu behandeln soweit das nicht unter „Veterinary Control“ eingestuft ist bzw. von einer Tierklink behandeln zu lassen. Das bedeutet wir können nicht warten und müssen schon jetzt einen zweckgebundenen Fond einrichten, damit wir dem jeweiligen Notfall sofort helfen und die anfallenden Tierarztrechnungen bezahlen können.

HUNDEHILFE THAILAND
Heike Thermann

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Pao macht gute Fortschritte

Die Hündin Pao wurde an der örtlichen Feuerwache von einem Auto überfahren wodurch ihr Becken zertrümmert wurde. Nur durch eine aufwändige Becken- und Hüftoperation konnten die Knochen mit zahlreichen Schrauben wieder zusammengefügt werden. Nun sind 6 Wochen vergangen und die Therapie in unserer Pflegestation zeigt gute Fortschritte. Nur der rechte hintere Fuß wird noch etwas dauern, bis die volle Beweglichkeit wiederhergestellt ist. Bis dahin muss Pao noch einen Schuh tragen, damit sie sich beim laufen keine Wunde zufügt.

The female dog Pao had an accident by a car at the local fire station and her pelvic bones were broken several times. The bones could only be reassembled with a lot of screws by an pelvic and hip surgery. Now 6 weeks have passed and the therapy in our care ward for dogs shows good progress. Only the right rear foot will take some time until the full mobility is restored. Until then, Pao has to wear a shoe, so that she don’t get a wound at her foot.

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Kastrationen im Tempel Thau Manao

Unsere heute Kastrationsmission war im nahegelegenen Tempel „Thau Manao“, zusammen mit unserem Tierarzt und freiwilligen Helfern, sowie der tatkräftigen Hilfe der dort lebenden Mönche. Auch die Parasitenprophylaxe und Schutzimpfungen gehörten zu unseren heutigen Aufgaben.
Nur alleine in diesem Jahr 2017 sind wir bis jetzt bei 755 Kastrationen angekommen.
Wir danken der Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz für die Finanzierung der Kastrationen zum Wohle der Tiere.

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Einige Impressionen aus unserem Refugium

Der schwarz weisse Dito mit seiner Freundin

Robby ist der Hahn im Korb und Verwalter der Fressnäpfe

Bitte lächeln

Unterhaltung mit Zaungästen

Der querschnittgelähmte Hlong trainiert seine neu erworbenen Laufkünste und rennt mit einem 12 Wochen alten Welpen um die Wette.

Hlong ist nach dem Wettlauf völlig ausser Atem

Jill und Chok Dee bekommen von Ying ihre Streicheleinheiten und werden auf unliebsame Fellgäste untersucht.

Die Hündin DoLek ist eine von insgesamt 4 Querschnittgelähmten Hunden die in unserem Behindertenbereich leben.

Ying reinigt täglich die Fressnäpfe

Der Nachwuchs beim spielen

Der Kumpel von Hlong ist ebenfalls querschnittsgelähmt und wartet schon auf seine leckere Mahlzeit.

Die gefiederten Gäste stibitzen in der Futterküche gerne mal ein Häppchen

Bipo ist nach einem Zugunfall ebenfalls Querschnittsgelähmt und bekommt jeden Tag Bewegungstrainig.

Auch bei der Entleerung ihrer Blase braucht Bipo Hilfe.

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Todkranke Hündin aus einem Tempel

Auch weniger erfreuliche Dinge gehören zu unserer Tierschutzarbeit. Hunde bekommen für gewöhnlich Zuflucht in den weitläufigen Tempelanlagen und werden dort von den Mönchen mit Reis gefüttert, doch leider wird keine ausreichende Prophylaxe gegen Zecken verabreicht. So auch diese junge, sehr scheue Hündin aus dem Tempel „Tha Manao“. Als wir um Hilfe gerufen wurden, war ihr Bauch wie ein Ballon kurz vor dem platzen. Ich musste sie an Ort und Stelle mit einer Distanzimmobilisierung fangen, da sie noch weglaufen und sogar heftig zubeißen konnte. Der Tierarzt hat der kleinen etwa 6-7 Monate alten Hündin gestern mehr als 1 Liter Wasser mit Blut vermischt aus dem Bauch geholt. Die Leber war gut auf die doppelte Größe angeschwollen und ihr wurde eine schwere Hepatitis, vermutlich aufgrund durch Zecken übertragene Blutparasiten diagnostiziert. Ein lebensbedrohlicher Zustand, der sich bis heute noch verschlechtert hat. So haben wir die Kleine jetzt in unserer Pflegestation an eine Infusion gehängt und versorgen sie medikamentös. Dennoch ist damit zu rechnen, dass sie in den kommenden Stunden leider verstirbt, denn ihr Blutsauerstoffgehalt ist schon sehr niedrig und auch der Puls schwach. Solange sie keine Schmerzen hat, lassen wir sie friedlich einschlafen. Sollte sie sich quälen, dann muss ich sie erlösen.
UPDATE:

Sie hat es leider nicht geschafft und ist in der Nacht für immer eingeschlafen. R.I.P.





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Verkehrsunfälle mit Strassentieren gehören bei uns leider zum täglichen Einsatz

Heute hat es ein Strassenhund bei einem Verkehrsunfall mit einem Moped erwischt und so wurden wir zur Hilfe gerufen. Ein gebrochenes Hinterbein war die Folge. Die Schiene muss die Hündin jetzt für 2 Monate tragen, damit der Oberschenkelknochen wieder zusammenwachsen kann.

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Die Hündin Pao nach ihrer OP

Pao hat die 3 stündige Operation gut überstanden. Jede Menge Schrauben und Stahl halten jetzt ihr mehrfach gebrochenes Becken zusammen. Jetzt muss die OP-Narbe nur noch gut verheilen und sie durch unsere Reha Maßnahmen in unserer Pflegestelle wieder laufen lernen.
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5312

 

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Vier kleine nimmersatte Mäuler

Drei Wochen alt sind nun die, mit ihrer Mutter aus der Erdhöhle geretteten, kleinen süssen Welpen mit dem grossen Appetit.

Eine unterirdische Tierrettung



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Tragischer Unfall in der Feuerwache

Die Hündin Pao ist eine von 3 Strassenhunden welche in der kleinen örtlichen Feuerwache ihr zuhause gefunden haben und dort auch gefüttert werden. Nun ist leider ein schreckliches Unglück geschehen, denn beim herausfahren der Löschfahrzeuge wurde sie übersehen und angefahren. Ihr Becken ist an 3 Stellen gebrochen und muss nun am kommenden Dienstag aufwendig operiert werden. Wir haben beschlossen, die Brüche der linke Seite in der Universitätstierklinik von Hua Hin operieren zu lassen, der Bruch an der rechten Beckenseite muss von alleine heilen. Die OP-Kosten über 25.000,- THB etwa 658,00 € müssen wir leider übernehmen, wenn wir der Hündin Pao helfen möchten, denn ansonsten wird sie nie mehr laufen können und an den Folgen langsam sterben, zumal die unbehandelten Brüche zum abklemmen des Darms und Harnleiter führen können.

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Eine liebe Hündin einfach niedergeknüppelt

Gestern hat ein Vollidiot die von uns betreute, kastrierte und geimpfte und von allen geliebte und schon zum Marktinventar gehörende Hündin Tawaan mit dem schönen Halsband auf dem Tagesmarkt in der Stadtmitte von Bangsaphan, mit einem Knüppel brutal die Hüfte ausgekugelt. Pa aus unserer nahegelegenen Pflegestelle hat sie mir aus der Markhalle geschleppt und wir haben sie in meinen Tierrettungswagen gelegt
Nach einer ersten Untersuchung bei örtlichen Tierarzt war klar Tawaan muss in die Tierklinik nach Hua Hin zum Röntgen und dort bestätigte sich dann auch unser Verdacht. Doch leider konnten die Ärzte nicht sofort operieren, denn wie bei fast allen Strassenhunden, waren die Anzahl der roten Blutkörperchen zu niedrig. Daher wird sie nun in unserer Auffangstation für eine Woche mit blutbildenden Medikamenten und Schmerzmittel versorgt und danach nochmal in der Tierklinik getestet um dann die notwendige Femurkopfresektion durchzuführen. Sie wird dann nach einer Reha wieder einwandfrei laufen können. Die Kosten dafür werden wieder unser komplettes Budget sprengen.

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Eine unterirdische Tierrettung

Hinter dem Haus meiner Nachbarin wohnt ein alter Mann mit seiner jungen Hündin und einem grossen weissen Rüden. Da der alte Mann sich nicht richtig um die Hunde kümmern kann, ausser die Reste seiner Nudelsuppe aus dem Fenster zu kippen, haben wir die beiden Hunde schon länger in unser Programm „Futter auf Räder“ aufgenommen. Eine thailändische Helferin hat den Mann schon vor Wochen gefragt, ob denn die geschätzte 12 Monate alte Hündin bereits kastriert sei, denn bei so jungen Hunden ist das nicht ohne weiteres zu erkennen und ausserdem dürfen wir keine Besitzerhunde ohne Erlaubnis operieren. Er bejahte und so haben wir nur die notwenigen Impfungen gegeben. Plötzlich seit 2 Tagen war die kleine verschmusste Hündin verschwunden und ist erst heute wieder aufgetaucht. Bei mir läuteten alle Alarmglocken, doch noch ging ich davon aus, dass sie in die Läufigkeit gekommen wäre. Aber dann sah ich die volle Milchleiste und auch den Milchfluss. So musste ich nur noch auf die Suche gehen, wo sie ihre Welpen versteckt hatte. Nicht lange und wir fanden die Mutter zusammen mit ihren 2 Tage alten Welpen in einer tiefen und engen Erdhöhle, ausgerechnet an einer Drainage durch die bei Regen eine grosse Menge Wasser durchfliessen. Auch wenn die Hundemutter recht zierlich ist, brauchte sie fast fünf Minuten um sich aus der langsam zusammenstürzenden Höhle zu quetschen. Mit einer Taschenlampe und mit meiner ganzen Armlänge, fischte ich vorsichtig 4 winzige Fellknäul mit geschlossenen Augen hervor. Es sind alles Rüden und kerngesund. Da zu befürchten war, dass sie ihre Jungen nicht unter dem Haus versorgen, sondern erneut in eine Erdhöhle bringen würde und der nächste tropische Starkregen schon wieder am Kommen war, mussten wir die kleine Familie in unsere Pflegestation auf dem Refugium bringen. Jetzt sind sie erst mal in Sicherheit und können sich ohne Gefahr an der Milchbar ihrer Mutter bedienen.

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Die Hunde vom Müllplatz in Ban Krut erkennen mein Auto mit der Futterlieferung schon von weitem

An alle Futterspender für die Müllplatzhunde in Ban Krut, die heutigen Bilder von der monatlichen Futterlieferung, mit einem herzlichen Dank von allen Pelzschnauzen, die ohne euch Hunger und Mangelernährung leiden müssten.
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch wieder einen Menge Impfungen, Parasitenprophylaxe sowie Medikamente gegen die Räude mitgebracht. Leider wurden dort in den letzten Tagen wieder vermehrt kleine Welpen in sehr schlechtem Zustand von Unbekannten entsorgt.

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Abendliche Fütterung bei „Pa“

Alle Hunde sind ganz friedlich und jeder wartet bis er an der Reihe ist.
Insgesamt betreut die sehr tierliebe „Pa“ bei sich zuhause 21 Hunde und ist eine von uns unterstützte Pflegestelle. Ehemals schwer krank und oft dem Tode nahe haben die Tiere dort ihr Zuhause gefunden. Darüber hinaus hilft uns „Pa“ bei den Kastrationsaktionen sowie den Notfällen auf der Strasse, schaut nach den Hunden im nahegelegenen Stadt-Tempel und versorgt auch dort kranke Tiere.
Nebenbei kocht sie auch noch täglich für unser Projekt „Futter auf Rädern“ für herrenlose Streuner.
Ihr Mann „Juen“ hat mit seinem handwerklichen Geschick auf unserem Refugium die Notfallstation sowie Ausläufe und Schlafhäuser für die Hunde gebaut und ist immer zur Stelle, wenn einmal etwas zu richten ist.

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Impressionen aus unserem Kastrationsalltag

Einige Impressionen von unserer heutigen Kastrationsaktion der Neuankömmlinge in der BoTongLang Bucht von Bangsaphan. Die sieben Hündinnen, von denen 2 bereits im frühen Stadium trächtig waren, dürfen wegen der gegenwärtigen Regenzeit und weil Strandhunde gerne im Meer schwimmen, zum Erholen in die Pflegestation auf unserem Refugium da ansonsten die Infektionsgefahr zu gross wäre.

 

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Unser Welpenkindergarten

Die kleinen Welpen der verunfallten Mutter mit den Knochenbrüchen sind inzwischen kräftig herangewachsen und erkunden neugierig ihre Umgebung. Ihre erste Impfung steht nun bald bevor.
Jeder der 6 kleinen Racker hat bereits paarweise ein neues Zuhause gefunden. Wenn sie alt genug sind, wird der grosse Abschiedsschmerz kommen, doch wir werden sie regelmässig bei unseren Kontrollen und Impfungen, sowie im Alter von 8 Monaten zur Kastration wiedersehen. Die Mutter hat sich prächtig erholt und kann gut laufen und springen, nur die gut verheilte Narbe zeugt noch von der schweren Verletzung.
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5193

https://www.facebook.com/heike.thermann/posts/819188564910253?pnref=story

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Hilfe für Strandhunde

Die zahlreichen Strandhunde in der malerischen BoTongLang Bucht von Bangsaphn werden von uns schon seit Jahren betreut. Sie wurden durch unser Team kastriert und geimpft aber auch bei Verletzungen oder Krankheit leisten wir den Strandhunden die notwendige Hilfe.
Ein nachhaltiges Projekt unterstützt von der Stiftung Tierbotschafter

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Eine grossartige Hilfsbereitschaft für die Müllplatzhunde von Ban Krut

Der Spendenmarathon für die Müllplatzhunde von Ban Krut war überwältigend. Die bisherige Gesamtsumme der zweckgebundenen Spenden dafür, sind bei unfassbaren 1.402,59 € angekommen.
Damit sind wie in der Lage die Grundversorgung für ein Jahr zu sichern.
Wir berichten fortlaufend, in Kürze auch mit Bildern direkt auf der Müllhalde.

Tausend Dank an alle die sich bis jetzt mit ihren Spenden daran beteiligt haben und ein Herz zeigten für die armen auf dem Müllplatz entsorgten Seelen damit sie keinen Hunger leiden müssen.
Josephine B. 5,00 €
Manuela S. 22,00 €
Sabine E. 20,00 €
Iris A. 200,27 €
Anette W. 20,00 €
Artur K. 26,32 €
Jutta S. 15,00 €
Franz u Agnes K. 20,00 €
Hans Georg B. 30,00 €
Nikole M. 5,00 €
Mario G. 20,00 €
Christina O. 20,00 €
Pia, Monika K. 100,00 €
Patrick W. 40,00 €
Sabrina V. 20,00 €
Bettina B. 8,00 €
Isolde W. 15,00 €
Sonja H. 250,00 €
Karin u Bruno 540.- sfr (500,00 €)
Karin S. 50,00 €
HANNELORE GERDA MARGARETE JUSTIN 20,00 €

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Die Futterlieferung Juni 2017 für die Müllplatzhunde am Haus neben der Müllkippe in dem auch täglich das Futter gekocht und vorbereitet wird. Der alte Mann war gerade mit dem ganzen Rudel auf der Deponie um altes verwertbares Plastik aus den Müllbergen auszusortieren.

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Eine tierische Familienzusammenführung

Eine für uns völlig überraschende Wendung hat sich im Fall der verunglückten Hundemutter mit ihrem winzigen Baby ergeben. Als sie am Montagmittag bereits auf dem Operationstisch in der 200 Km entfernten Tierklinik lag und ihr winziges Baby bei uns auf dem Arm im Warteraum schlief, riefen uns unsere Helfer an und berichtetet völlig aufgelöst eine Anwohnerin hätte aus dem nahegelegenen Sumpfgebiet des Dschungels, aus dem wir am vergangenen Samstag die schwer verletze Hündin mit ihrem Welpen retteten, leise Rufe von kleinen Welpen gehört. Sofort sind die freiwilligen Helfer an den Ort gefahren und tatsächlich fanden sie weitere 5 winzige Welpen im Buschwerk, die nach ihrer Mutter riefen. Die kleinen Fellknäul waren in einer erstaunlich guten Verfassung, hat unser Tierart nach eingehender Untersuchung bestätigt, doch sie waren auch sehr hungrig und bekamen daher gleich eine spezielle Welpenmilch um die Wartezeit auf ihre Mutter zu überbrücken. Am Abend kamen wir dann mit der frisch operierten und der noch sehr schwachen Hündin mit ihrem kleinen Welpen zurück und konnten die kleine Hundefamilie mit ihren 5 weiteren Geschwister zusammenbringen. Sofort nuckelten sie die Milch und ihre Mutter hat ihre kleinen Babys, trotz schwacher Verfassung, liebevoll abgeleckt.

Der Chirurg bestätigte uns, dass bei der Operation eine Narkoseart verwendet wurde, welche für die säugenden Welpen über die Muttermilch keine Gefahr bedeutet.

In unserer Notfallstation werden jetzt die insgesamt 6 Welpen mit ihrer Mutter gepflegt. Auch wenn der Beinbruch mit einer Stahlplatte fixiert ist muss ein weiterer Bruch am Becken von alleine heilen und das dauert seine Zeit. Die Hündin braucht nun sehr viel Zuwendung und Hilfe mit ihren Babys denn die Verletzungen sind sehr schmerzhaft und sie kann ja noch nicht wieder laufen.
Zwei der Welpen bekamen schon jetzt eine feste Adoptionszusage und können dann zu ihren neuen Besitzern, nach dem sie alt genug und geimpft sind.
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Update 27.05.2017
Nur 5 Tage nach ihrer schweren Operation kann die verunfallte Hündin mit ihren Welpen wieder laufen.


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