Unser lustiger Knuddelnachmittag für Welpen im Refugium

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Gemeinsam in eine bessere Zukunft

Der Hölle vom Müllplatz in Ban Krut entkommen, mit den besten Glückwünschen der tierlieben Müllsammler Good Bye sagend, ist das Geschwisterpaar nun in unser Adoptionsprogramm aufgenommen
Bevor der zutrauliche Junge und seine liebe Schwester gemeinsam ihrem neuen Besitzer übergeben werden, müssen die kleinen Neuzugänge eine gewissenhafte tierärztliche Untersuchung über sich ergehen lassen.
Von unzähligen Zecken und Flöhen am ganzen Körper und tief in ihren Ohren befreit sowie entwurmt, kuscheln sich die frisch gebadeten Welpen aneinander und schauen in eine bessere Zukunft.
Erst nach einigen Tagen unter Beobachtung in unserer Pflegestation, dürfen sie geimpft und gestärkt in ihr neues Zuhause umziehen.

Update 14.11.2017:
Heute früh am Morgen noch tief und entspannt schlafend

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Ankor der kleine Engel von der Müllhalde

Ein erschreckender Anblick, als wir Ankor vor 4 Wochen fanden. Sie war sehr schwach, hatte hohes Fieber durch Zecken übertrage Blutparasiten. Der kleine ausgemergelte Körper war übersäht von unzähligen Flöhen und Zecken auf ihrer von Räudemilben geschädigten Haut. Unglaubliche Mengen an Bandwürmern im inneren von Ankor verursachten ihr schmerzhafte Verdauungsbeschwerden und Mangelversorgung.
Auf der Intensivstation in unserem Refugium für verstoßene Tiere kämpften wir tagelang um ihr Überleben.

 

 

Inzwischen sind 4 Wochen vergangen, Ankor entwickelte sich zu einer lebensfrohen kleinen Hundedame und als Happy End fand sie sogar ein neues Zuhause bei der Tochter unserer Mitarbeiterin Ying.



 

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Happy End für einen kleinen Welpen vom Müllplatz in Ban Krut

Bewegende Augenblicke, wenn wieder ein kleiner Welpe von der Müllhalde, durch unser Adpotionsprogramm, ein neues Zuhause gefunden hat. Die Krankenschwester aus Bangsaphan hat den Kleinen vom ersten Augenblick tief ins Herz geschlossen. Jeder Hund wird vor der Ãœbergabe geimpft und entwurmt sowie in unserer Pflegestation tierärztlich untersucht.
Ein Happy End das wir auch den anderen Hunden so sehr wünschen.

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Futter für die Strassenhunde von Thailand

Den monatlichen Einkauf von Hundefutter übernehme ich jedes Mal selbst mit meinem Auto und bringe die Säcke in unser Refugium und in die Pflegestelle von „Pa“ sowie zu der Kochstelle für die Müllplatzhunde von Ban Krut.
Ohne den monatlichen Futterzuschuss wären Unterernährung und Krankheit die Folge, besonders betroffen die zahlreichen Welpen, für die wir jetzt eine Adoptionsaktion ins Leben gerufen haben.

Bitte helft mit einer Futterspende in unserem Spendenshop, damit auch im kommenden Monat die vielen Hunde keinen Hunger leiden müssen.
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/…

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Nur durch kontinuierliche Kastrationen können wir weiteres Leid nachhaltig verhindern

Unermüdlich kastrieren wir mit unserem Tierärzteteam Strassenhunde, soweit es unsere finanzielle Situation derzeit erlaubt. Bereits läufige Hündinnen stehen dabei besonders im Focus, für viele kommen wir jedoch zu spät, da sie bereits hochträchtig sind oder schon Nachwuchs bekamen.

 

 

Gestern waren es 6 Kastrationen, doch nun ist die Kastrationskasse endgültig leer und daher müssen wir die Aktion leider unterbrechen.
Um den ungewollten, nicht selten kranken Nachwuchs kümmern wir uns so gut wie wir können.

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Weitere Kastrationspaten gesucht

Am 27.Oktober kastrierten und impften wir mit unserem mobilen Tierärzteteam 5 Hündinenen (siehe vorher nachher Bilder), gemäß TN&R gleich vor Ort, herzlichen Dank an die Kastrationspaten. Alle Hunde überstanden den kleinen Eingriff ohne Probleme und sind schnell wieder aufgewacht. Wir schauen noch eine Woche nach ihnen um sicher zu gehen, dass die kleine Wunde gut verheilt.
Leider ist die Trächtigkeit der jungen, kürzlich neu hinzugekommenen, Hündinnen in den Tempelanlagen wie z.B. im „Wat Ta Manao“ aber auch auf der Müllkippe von Ban Krut zu weit fortgeschritten, als dass wir noch abtreiben bzw. kastrieren könnten. Auch vor dem 7-Eleven Geschäft gegenüber vom Krankenhaus Bangsaphan sah ich heute 2 hochträchtige Hündinnen, für die wir im Moment leider nichts mehr machen können.

Wir benötigen daher noch dringend Kastrationspaten, damit die Population der Strassenhunde nicht noch weiter ansteigt, nicht noch mehr ungewollte Welpen geboren werden und das Leid der Tiere damit erneut zunimmt.

 

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Kastrationspatenschaften

Unser Spendenshop ist angelaufen und war bereits recht erfolgreich.  Neben Tierfutter sind auch 5 Kastrationspatenschaften eingegangen. Noch heute starten wir, um zuerst läufige Hündinnen bevorzugt zu kastrieren. Wir brauchen auf jeden Fall weitere Kastrationspatenschaften, denn alleine auf unserer Warteliste stehen derzeit bereits mehr als 40 Hunde.

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Kleiner Hund herzlos auf dem Müll entsorgt

Vor gut einer Woche fanden wir diese kleine etwa 6 Monate alte Hündin, einfach weggeworfen auf dem Müllplatz von Ban Krut. Schwer krank voller Zecken, übersäht mit Flöhen sowie von Räude gezeichnet und mit hohem Fieber, brachten wir sie gleich zum Tierarzt. Nachdem der Tierarzt Anämie (Blutarmut), ausgelöst von Zecken übertragene Blutparasiten, diagnostizierte bekam die Kleine „Ankor“ (อังกอร), wie wir sie tauften, eine Spritze gegen ihr Fieber. Zunächst befreiten wir sie von den vielen Zecken und unzähligen Flöhen am ganzen Körper, auch zwischen den Zehen und in den Ohren und bangten, dass sie überhaupt die Nacht übersteht. Doch schon am darauffolgenden Morgen fing sie an zu fressen und wir konnten mit der Antibiotikatherapie sowie einem Medikament zur Blutbildung beginnen.
Mit weiteren Parasitenmedikamenten mussten wir zunächst beim geschwächten Zustandes der Kleinen sehr vorsichtig sein, daher gaben wir ihr nur ein mildes Entwurmungsmittel gegen Spul- und Rundwürmer. In den darauffolgenden Tagen erholte sich Ankor zusehends und sie fasste langsam vertrauen zu uns.
Bald sahen wir jedoch Anzeichen von Bandwurmbefall und so gaben wir heute noch ein passendes Entwurmungsmittel. Was wir jedoch dann zu Gesicht bekamen, lies uns den Atem stocken. Keine Ahnung wie aus so einem kleinen Geschöpf so große und zahlreiche Monsterwürmer herauskommen konnten.

 

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Unser Spenden-Shop für Strassenhunde hat eröffnet

Es ist soweit unser SPENDEN-SHOP hat eröffnet. Ihr seid recht herzlich zur Eröffnungsfeier eingeladen. Neben Hundefutterspenden sind auch Kastrationspatenschaften im Angebot.
Die Produktpalette zu Gunsten der Strassenhunde in Thailand wird kontinuierlich erweitert, so ist für jeden etwas dabei, um zum Wohle der Tiere beizutragen.

http://hundehilfeblog.912.site-bank.de/wordpress/
http://hundehilfeblog.912.site-bank.de/wordpress/?post_type=product

 

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Das Geisterhaus

Nun war die Zeit gekommen das Geisterhaus (San Phra Phum ศาลพระภูมิ) auf unserem Refugium für Hunde, einzuweihen.
Wie üblich in Thailand wurde der Tag sowie der Standort durch eine Mo San (หมอศาล) festgelegt und mit einer mehrstündigen speziellen Zeremonie durchgeführt.
Auch die Hunde freuten sich sehr über die Reste der Opfergaben, da sie während der Zeremonie nur Zaungäste sein durften.
Jedenfalls soll neben dem Schutz für das Refugium auch Glück einkehren, welches wir derzeit dringend gebrauchen können.
https://de.wikipedia.org/wiki/San_Phra_Phum


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Streuner Kastrationstag

Unser heutiger Kastrationstag in den Kokosnussplantagen von Ban Krut.
4 Hündinnen und einem Kater schenkten wir durch die Kastration und Impfung ein sorgenfreieres Leben.
Herzlichen Dank an die Kastrationspaten für ihre finanzielle Unterstützung zum Wohle der Tiere.

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Grosser Impftag für Hunde auf der Müllhalde von Ban Krut

Am Wochenende Impften und entwurmten wir 40 Hunde, darunter 25 Welpen, beim alten Mann auf dem Müllplatz von Ban Krut. Jeder bekam auch ein Mittel gegen Flöhe und Zecken.


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Kastrationsaktionen Oktober 2017

Gestern waren wir bis spät in der Nacht unterwegs um wenigstens die dringendsten Fälle, nahe dem an der Müllhalde gelegenen Haus vom tierlieben alten Mann in Ban Krut und im Dschungel, zu Kastrieren (6 Hündinnen) und den weggeworfenen oft sehr kranken Welpen zu helfen. Heute und am Montag geht es trotz schmerzendem Rücken und zerbissenen Händen weiter mit den Kastrationen der zum Teil schon im Anfangsstadium trächtigen Hündinnen sowie Impfungen der Welpen.

Um die Population der Strassenhunde, nachdem die Stiftung Tierbotschafter.ch die uns zugesagte Finanzierung der bereits laufenden Kastrationen für 2017 bedauerlicherweise und kompromisslos einstellte, nicht noch weiter explodieren zu lassen, gehe ich nun den einzigen möglichen Weg, um die strengen und oft unverständlichen, nicht selten willkürlich erscheinenden und sich stehst verschärfenden thailändischen Gesetze mit oft drastischen Sanktionen für Ausländer, dennoch gerecht zu werden. Zum Wohle der vielen Strassenhunde, die keine Schuld für menschengemachtes Ungemach tragen. Strassenhunde sind weder politisch aktiv noch gehören sie dem von der Stiftung Tierbotschafter kritisierten thailändischen s.g. System an und wären ohne unsere Hilfe verloren. Oft ist es ein schwieriger Spagat zwischen den so unterschiedlichen Kulturen, doch wenn es um den Kampf für das Recht der Tiere geht, sind auch Kompromisse unerlässlich.
Es gibt immer einen Weg um zum einen nach wie vor transparent sowie seriös zu arbeiten und dennoch, angesichts gewisser Einschränkungen, für das Wohl der Tiere zu kämpfen. Meine jahrelange stets ehrenamtliche Tierschutzarbeit vor Ort in Thailand, mit einigen Tiefen doch überwiegenden Höhen und grossen Erfolgen, zusammen mit meinem Tierärzteteam und Helfern, lassen mich zuversichtlich nach vorne schauen Besonders die von Menschen gemachten Widrigkeiten im In- und Ausland fordern immer wieder meine ganze Kraft. Diesen Herausforderungen stelle ich mich jedes Mal von neuem und so kastrieren und impfen wir nun, mit der finanziellen Hilfe von unseren verbliebenen treuen Unterstützern sowie weiteren Spenden tierlieber Menschen, zuerst die dringendsten Fälle, vorrangig Hündinnen die bereits läufig oder sogar im Anfangsstadium trächtig sind, um weiteres Tierleid zu verhindern. Selbst bin ich, bis zur Lösungsfindung mit den Behörden, derzeit offiziell nur passiv und gesetzeskonform dabei und überlasse unserem thailändischen Team die praktische Arbeit nach meiner Anleitung, soweit wir es nun mit unsrem erheblich kleineren Budget finanzieren können, nachdem die Tierbotschafter aus der Schweiz ausgestiegen sind.

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Wir trauern um den lieben Wai von der Tankstelle

Der Gesundheitszustand von Wai wurde von Tag zu Tag schlechter, die Liste der medizinischen Probleme zusehends länger. Die Unfallfolgen waren nun nicht mehr das Hauptproblem von Wai, denn jetzt, nach einer Woche, lagen auch die Ergebnisse der Gewebeuntersuchung vor. Der Krebs, an dem er bereits im Januar 2016 operiert wurde, war erneut ausgebrochen und im ganzen Körper hatten sich bereits Metastasen gebildet. Seine Nieren arbeiteten in den letzten beiden Tagen schon nicht mehr ausreichend und sein Herz war nun ebenfalls sehr schwach.
Nach langer Beratung mit den Ärzten, in der sehr gut ausgestatteten Universitätsklinik von Hua Hin, mussten wir uns letztendlich schweren Herzens entscheiden, ihn gehen zu lassen. Er ist heute friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen und über die Regenbogenbrücke gegangen. Ein sehr trauriger Tag als ich den verstorbenen Wai dann heute aus dem 200km entfernten Hua Hin abholte, um ihn am Nachmittag in seiner Heimatstadt Bangsaphan auf dem Hundefriedhof in unserem Refugiumsgelände, im Kreise seiner trauernden Artgenossen und Freunde, zu beerdigen.
Alle Mitarbeiter der PTT Tankstelle von Bangsaphan weinten, als sie von ihm Abschied nahmen und wir trösteten uns gegenseitig.
Ich danke allen für die große Anteilname und besonders den lieben Tierfreunden die für seine Behandlung in der Tierklinik gespendet hatten, denn auf jeden Fall musste ich die Rechnung über umgerechnet 490,00 € bezahlen, auch wenn mir die Klinik einen kleinen Preisnachlass gegeben hat.



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Grosser Waschtag

Die Fellpflege unserer Schützlinge, im Refugium für verstosse Tiere, darf natürlich nicht zu kurz kommen. Daher ist heute wieder einmal grosser Waschtag, auch wenn so manche begossene Pelzschnauze eher etwas abgeneigt dreinblickt.

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Der verunfallte „Wai“ bekommt jetzt Hilfe aus der Humanmedizin

Dem armen Wai in der Tierklinik wird jetzt ein Mittel aus der Humanmedizin verabreicht, um seinen zu hohen Proteinwert im Urin zu senken.
Er ist jetzt, nach seinem schweren Verkehrsunfall, schon eine Woche in der Universitätstierklinik von Hua Hin und wir hoffen, dass es ihm bald besser geht, damit er operiert werden kann.
hier vollständiger Bericht


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Heike Thermann

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SWIFT-Code (BIC):  NORSDE51XXX

Kontonummer:  088889100
Bankleitzahl:  10077777

Gib in der Verwendungszeile bitte  „Hundehilfe Thailand“ an.

Hundehilfe Thailand
19/9 Moo1  Phong Prasat
77140 Bangsaphan, Thailand

100 % Ihrer Spende kommt den Tieren zu Gute

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Ein schreckliches Drama nimmt seinen Lauf

Ausnahmslos jede Nacht werden jetzt neue Welpen ohne ihre Mutter auf der Müllkippe von Ban Krut entsorgt. Viele davon noch säugend.
Aber auch schwer kranke und verletzte Hunde kommen hinzu.
Auch die gerade in ihre Geschlechtsreife gekommenen Hunde beim alten Mann auf der Müllkippe von Ban Krut vermehren sich jetzt ungebremst.

Das Leid und die Folgekosten aufgrund der Einstellung der jahrelang erfolgreich laufenden täglichen Kastrationsaktionen in Bangsapan und in Ban Krut sowie in der ganzen Gegend, sind aufgrund des Abzugs der Hilfsgelder sowie zweckgebundenen Spenden der Stiftung Tierbotschafter.ch, immens. In der ganzen Umgebung sind ebenfalls zahllose Welpen am Strassenrand zu finden, geboren um durch den Strassenverkehr oder Krankheiten zu sterben, da eine Adoption der kleinen Neugeborenen nahezu ausgeschlossen ist.

Die arme Familie des alten Mannes von der Müllkippe (Bilder von gestern Abend), der wir monatlich einen Futterzuschuss zukommen lassen, ist völlig überfordert, denn es fehlt auch an Notfallgeldern, um den nun ungewollt geborenen Welpen und kranken Tieren zu helfen, sowie durch Kastrationen weiteres Leid zu verhindern. Ein schrecklicher und trauriger Anblick, mit katastrophalen langfristigen Auswirkungen, während sich die schweizer Stiftung Tierbotschafter auf ihrer Internetseite mit schönen Bildern und Berichten über ihrer Hilfe für dieses Projekt und weiteren Projekten werbewirksam schmückt und mir gegenüber mit sarkastischen und erniedrigenden Hohn und Spott reagiert.
http://www.tierbotschafter.ch/projekte/heike-thailand/
Da die örtliche Regierung meine persönliche, jahrelange Mitarbeit auf der Strasse, welche nun nur noch Tierärzten vorbehalten sein soll, weitestgehend und für mich überraschend abrupt einschränkte und ich aufgrund der darauffolgenden drastischen sowie völlig überzogenen Behördenmassnahmen aufgrund vom Machtwechsel in der Stadtverwaltung, mich für knapp 3 Wochen anfangs August aus dem „Schussfeld“ begeben musste, war ein weiterer Auslöser für die Schweizer Stiftung Tierbotschafter die Hilfsgelder zum Wohle der Tiere zurückzufordern und das bereits genehmigte Budget 2017 für das seit Monaten laufende Projektjahr 2017 zu streichen. Wiederholtes drängen durch die Stiftung Tierbotschafter, gesetzeswidrig Spenden als Ausländer innerhalb von Thailand zu sammeln, bzw. die einheimische Bevölkerung an den Kosten zu beteiligten, hat aufgrund meines begründeten Widerspruchs nur zur weiteren Verärgerung der Tierbotschafter geführt. Der Vorschlag mein mobiles Tierärzteteam bis zur Lösungsfindung mit den Behörden, vorübergehen alleine und eigenständig zu den Kastrationen und Impfungen loszuschicken, war für die Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz leider auch keine Option.

Die freilaufenden noch unkastrierten Hunde, besonders die scheuen Streuner im Dschungel, finden aufgrund unserer bisherigen Hilfe und der damit verbundenen deutlich reduzierten Population durch kontinuierliche Kastrationen und Impfungen, bessere Lebensbedingung vor und können sich jetzt ungestört ohne wesentliche Konkurrenz, auch von ausserhalb zuwandernd, fortpflanzen. Auch die unkastrieren Junghunde in den vielen Tempelanlagen, welche wir bisher immer noch vor der Geschlechtsreife rechtzeitig kastrierten, tragen jetzt schon neuen Nachwuchs in sich.
Eine Katastrophe die ungehindert ihren Lauf nimmt und uns vor den Trümmern unserer jahrelangen unermüdlichen und nicht immer ganz einfachen Arbeit zum Wohle der Strassentiere in Thailand, stehen lässt.

Uns sind die Hände gebunden, denn neben der finanziellen Notlage dürfen wir, aufgrund einer Auflage des Veterinärsamtes, auf unserem Refugium für verstossene Tiere nicht mehr als maximal 50 Hunde halten.

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Refugium für verstossene Tiere

Wer es von den Hunden in unser Refugium für verstoßene Tiere geschafft hat, kann sich über die paradiesischen Zustände glücklich schätzen.
Während der spezielle Sandauslauf für Querschnittsgelähmte Hunde gereinigt wird rennt draußen die Behindertentruppe um die Wette.
Hlong und sein ebenfalls behinderter Kumpel sowie DoLek und Pao. Die ebenfalls gelähmte Bipo ist noch in einem der Notfallzwinger in Behandlung.
Im langen Flur vor den Notfallzwingern, zwischen Behandlungsraum und Futterküche, ist der kühle Boden ein begehrter Schlafplatz.
Auch die Körperpflege darf nicht zu kurz kommen, Hlong mag das schamponieren.
Die junge hübsche Hündin spielt mit ihrem keinen Sohn und beide erkunden neugierig ihre Umgebung.
Andere bevorzugen die Abkühlung im See oder genießen die täglichen Streicheleinheiten.
In der Futterküche wird täglich frisch gekocht und gleich kommt es für die hungrigen Mäuler zum Höhepunkt des Tages.

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Die Hündin Lilli bei ihren täglichen Schwimmrunden

Der hauseigene Badesee für unsere vierbeinigen Schützlingen im Refugium für verstoßene Tiere, wird gerne zur Abkühlung an heißen Tagen genutzt.

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Dringende Hilfe für den verunfallten Strassenhund von der Tankstelle in Bang Saphan

Der Strassenhund Wai hatte sein Zuhause in der PTT Tankstelle von Bang Saphan gefunden und wurde von den Angestellten seit Jahren liebevoll umsorgt. Jeder mochte den zutraulichen weissen Rüden der so etwas wie ein Maskottchen für die Tankstellenmitarbeiter wurde, auch die Kunden liebten den friedlichen, meist in der Nähe des Kassenhäuschens schlafenden Wai. Anfang 2016 wurde ihm in der Tierklinik erfolgreich ein Tumor an seiner Prostata entfernt wofür wir damals die Kosten übernahmen.
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=4491
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=4514

Am vergangenen Samstagabend überquerte Wai in gewohnter und unbekümmerter Gelassenheit gemächlich die kleine Strasse vor der Tankstelle um sich mit seinen vierbeinigen Freunden wie üblich an einer fahrbaren Garküche gegenüber zu treffen, doch dabei erfasste ihn leider ein vorbeifahrendes Auto und verletze ihn schwer. Die Tierärztin in der Stadt konnte ihm nur mit einem Schmerzmittel helfen und verwies auf die Universitätstierklinik im 200km entfernten Hua Hin. Am darauffolgenden gestrigen Sonntagmorgen wurde sein Zustand kritisch, denn zu seinen Schmerzen hat sich noch hohes Fieber eingestellt. Ein herzzerreißender Anblick ihn so zu sehen. Im Eiltempo fuhr ich mit ihm sofort in Richtung Hua Hin um nach 2,5 Stunden, buchstäblich in letzter Minute, die rettende Tierklinik zu erreichen. In der Intensivstation kämpften die Ärzte, um den armen schon kollabierenden Wai zu stabilisieren, damit er geröntgt werden konnte. Nach gefühlter Unendlichkeit zwischen Hoffen und Bangen, dann die Diagnose der Ärzte und das Röntgenbild. Durch den Unfall war die Harnleiter in der Nähe der Prostata gerissen und seine Hüfte ist ausgekugelt, so dass er in der Klinik bleiben muss. Der hinzugerufene Chirurg möchte heute, wenn keine weiteren Komplikationen dazukommen, in einer ersten OP die Harnleiter zusammennähen, bevor dann zu einem späteren Zeitpunkt in einer weiteren OP die Femurkopfresektion für seine Hüfte erfolgen kann.

Die Klinikkosten für Wai können wir jetzt noch nicht genau beziffern, die gestrige Rechnung über 4.305 THB (ca 110,00 €) sowie eine Vorauszahlung über 3.000 THB (77,00 €) musste ich sofort bezahlen. Aufgrund unserer Erfahrung bei vergleichbaren Operationen aus der Vergangenheit schätzen wir die Gesamtkosten auf bis zu 30.000 THB (773,00 €). Die Geringverdienenden Arbeiter der Tankstelle möchten zwar zusammenlegen und etwas Geld sammeln, doch es wird bei weitem nicht ausreichen die Klinikkosten zu bezahlen. In unserem neu eingerichteten Notfallfond für Strassenhunde sind bis jetzt nur 50,00 € eingegangen und somit möchte ich euch bitten dem verunfallten Wai mit euren Spenden zu helfen, damit er eine Chance hat, wieder gesund zu werden und ein glückliches Leben führen kann.
Auf unserer Seite www.hundehilfe-thailand.de findet ihr das Spendenkonto für Überweisungen sowie Spenden über PayPal. Als Vermerk gebt bitte das Stichwort „Hilfe für Wai“ an, jeder noch so kleine Betrag wird zu 100% für diesen Zweck verwendet.. Natürlich berichte ich wie immer kontinuierlich über den Spendenstand sowie den Heilungsverlauf von Wai.

UPDATE 02.10.2017
Eben gerade habe ich mit der Tierklinik gesprochen. Die heutige OP musste verschoben werden, da die derzeit schlechten Blutwerte von Wai ein zu hohes Risiko bedeuten. Nun heißt es auf die kommenden Tage und einer Verbesserung seines Zustandes warten.

UPDATE 03.10.2017

Dank eurem überwältigenden Spendenmarathon für den verunfallten Wai von der PTT Tankstelle in Bang Saphan sind bis jetzt 337,70 € für die Klinikkosten eingegangen.

Sylvia G. 72,70 €
Nicole M. 5,00 €
Mario G. 20,00 €
Sabine E. 10,00 €
Marie G. 50,00 €
Waltraud R. 150,00 €
Pantipa M. 30,00 €

Eine super Leistung von euch. Bitte weiter so und auch unermüdlich teilen.
Jeder noch so kleine Betrag wird helfen die OP-Kosten für den lieben Strassenhund Wai in der Universitätstierklinik von Hua Hin bezahlen zu können.
UPDATE: 04.10.2017:
Wai braucht noch etwas Hilfe beim Fressen, vermutlich sind Schmerzen durch den Unfall die Ursache, weshalb sein Appetit derzeit eher verhalten ist. Sein Urin kann durch den Katheter gut abließen. Mit einem Kontrastmittel möchten die Ärzte den gerissenen Harnleiter noch einmal genauer untersuchen um dann die Operation vorbereiten zu können.
Er hat jedoch immer noch Probleme mit einer Entzündung im Körper, da sein Blut durch den gerissenen Harnleiter mit Urin kontaminiert wurde. Die Anzahl der roten Blutkörperchen ist leider ebenfalls zurückgegangen, so dass schon über eine Bluttransfusion nachgedacht werden muss.
Update 06.10.2017:
Wai ist immer noch zu schwach, um operieren zu können. Auch die geschwollenen Lymphknoten machen Sorgen.Wir müssen jetzt auf den kommenden Montag warten.





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Die Pflegstelle „Pa“, ein kleines Paradies und Zuflucht für Strassenhunde inmitten der Stadt

Die monatliche Futterlieferung für die Pflegestelle „Pa“ in der Stadt Bang Saphan war gestern eine willkommene Abwechselung für die zahlreichen Vierbeiner. Ein großes Gedrängte, auch beim Verteilen von Streicheleinheiten und intensives Ohrenkraulen, unter den zutraulichen Pelzschnauzen.
Tausend Dank an all die Spender für den Futterzuschuss Oktober.

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Zuflucht für die herzlos entsorgten Hunde auf dem Müllplatz von Ban Krut

Die ungezählten Müllplatzhunde von Ban Krut warteten gestern schon sehnsüchtig auf uns und die Futterlieferung für den Oktober. Wir zählten eine Menge Neuzugänge, darunter auch direkt auf dem Abfall bei Nacht entsorgte 9 Welpen. Viele der neu Hinzugekommenen leiden an Räude, bei einigen bleibt diese Hauterkrankung chronisch und muss lebenslang behandelt werden.
Wir danken allen Unterstützern mit ihren zweckgebundenen Spenden für die Hilfe zu Gunsten der Müllplatzhunde von Ban Krut.

 

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Heutige Kastration der Hündin mit ihren geretteten Welpen aus der Erdhöhle

Die Hündin mit ihren Welpen aus unserer „unterirdischen Tierrettung“
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5279
wurde heute kastriert, damit sie in Zukunft ein unbeschwertes Leben führen kann.
Herzlichen Dank an die Kastrationspatin Jutta Wente für die Übernahme der Kastrationskosten.

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Kastrationsbericht für das Jahr 2017

Finanziert durch die Stiftung Tierbotschafter.ch kastrierten wir in diesem Jahr bis Anfang August 2017 insgesamt 756 Tiere, darunter 413 Hunde und 343 Katzen. Mit unserem Team auf den Strassen und Plätzen sowie in den umliegenden Tempelanlagen in und um die Stadt Bangsaphan/Thailand eingefangene Streuner, wurden durch unsere Tierärzte nach der Kastration mit einer 6fach Kombinationsimpfung sowie mit einer Räudeschutzimpfung versorgt und danach gemäss TN&R (Trap Neuter and Return) wieder in ihre angestammte Umgebung zurückgebracht. Darüber hinaus wurde jedes Tier registriert und in einer Datenbank erfasst. Die Bilder zeigen die Patienten vor und nach der Kastration.
In diesem Rahmen waren wir auch in der Lage zahlreiche Hunde, welche sich mit dem gefährlichen Stickertumor (TVT) angesteckt hatten, mit einer mehrwöchigen Chemotherapie zu heilen.
Ein Projekt das vielen Tieren ein neues und unbeschwerteres Leben ermöglichte.
Das gesamte unterstützte Programm erfasste damit, über den gesamten Zeitraum der Zusammenarbeit, insgesamt rund 3.300 Kastrationen von Streunern.
Wir danken den Tierbotschaftern für die jahrelange Unterstützung zum Wohle der Hunde und Katzen auf den Strassen Thailands.
Bemerkung:
Auch wenn die Bilder der kastrierten Tiere vielleicht auf empfindliche Gemüter etwas befremdlich wirken, kann ich bestätigen, dass ausnahmslos alle unsere Patienten den Eingriff schadlos überstanden und es keine Komplikationen gab.

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Dringende Hilfe für die Streuner-Pflegestelle von „Pa“

In der Stadtmitte von Bangsaphan, zwischen dem Bahnhof und Stadttempel gelegen, betreut die tierliebe „Pa“ an und um ihr Haus rund 20 herrenlose Straßenhunde. Sie kocht nicht nur täglich für die verstoßenen Vierbeiner, sondern versorgt die oft kranken Tiere mit Medikamente, wenn sie ausgesetzt, oft schwer verletzt, oder durch Zecken übertragenen Blutparasiten an Anämie leidendend und ausgehungert bei ihr Zuflucht suchen.

Bisher konnten wir monatlich wenigstens mit einem kleinen Futterzuschuss von
– 2 Säcke Trockenfutter a 20kg. = 1169 THB = 30 €
– 4 Säcke a 15kg Reis = 632 THB = 17 €
– sowie einen weiteren Sack Reis mit 15kg für 158 THB = 4,25 € mit dem sie die Hunde im nahegelegenen Stadttempel bekocht
– darüber hinaus noch für die nötigsten Medikamente, Verbandmaterial usw. = 1200THB = 31 €
Total also monatlich 82,25 € weiterhelfen.

Das restliche Futter für ihre Schützlinge verdient sie sich durch den Verkauf von selbstgepressten Säften auf dem Tagesmarkt und die Reste die ihr andere Marktverkäufer überlassen.
Inzwischen hat sich unsere finanzielle Lage, wie bereits hier berichtet
http://newsblog.hundehilfe-thailand.de/?p=5455
dramatisch verschlechtert, so dass wir für den kommenden Monat Oktober keine Möglichkeit sehen, den bisherigen Zuschuss für ihre Tiere zu liefern.
Wir brauchen daher eure Hilfe damit die Schützlinge von „Pa“ keinen Hunger leiden müssen, und bitten euch deshalb mit einer kleinen Spende unter dem Verwendungszweck „Pflegestelle Pa“ um Unterstützung.
Auf unserer Seite www.hundehilfe-thailand.de könnt ihr durch Überweisung oder per PayPal für die „Pflegestelle Pa“ zweckgebunden spenden. Jede Spende kommt zu 100% den Hunden von „Pa“ zu Gute.
Update: 17.09.2017
Über PayPal sind für die Pflegestelle „Pa“ bereits 105,00 € eingegangen. Dank eurer großzügigen Hilfe können wir nun den Futterzuschuss für die zahlreichen Hunde im kommenden Monat Oktober sicherstellen.Wir berichten über weitere zweckgebundenen Spendeneingänge sowie die jeweiligen monatlichen Futterlieferungen, auch wie die tierliebe „Pa“ die Strassenhunde versorgt und sich als freiwillige Helferin für die Kastrationen der Streuner engagiert.
Sabine E. 20,00 €
Anette W. 10,00 €
Artur K. 30,00 €
Ulrike H. 25,00 €
Angelika F. 10,00 €
Aline H. 10,00 €

 

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Bericht zur aktuellen Lage

In den vergangen 8 Jahren, konnten wir rund 3500 Streuner einfangen, kastrieren und Impfen (mehr als 10.000 Schutzimpfungen) um damit die Population der Hunde und Katzen auf den Straßen zu reduzieren und um damit weiteres Leid zu verhindern. Alleine in diesem Jahr 2017 waren es bisher 413 Hunde und 343 Katzen denen wir kastriert und geimpft ein besseres Leben schenken konnten.

In diesem Rahmen waren wir finanziell, durch Unterstützer des Kastrationsprojektes „Trap, Neuter und Return“ (TN&R), in der glücklichen Lage auch herrenlose Notfälle, durch Krankheit oder Unfall, zu behandeln bzw. dafür die Tierarztrechnungen zu bezahlen.
Seit Anfang August hat die örtliche Regierung unsere eigenständige Tätigkeit unter Strafandrohung so stark eingeschränkt, so dass sich der bisherige Supporter aus diesem Projekt verabschiedet hat.
Für die rund 50 Hunde in unserem Refugium, können wir nur noch das monatliche Futter aufbringen, darunter sind auch dauerhaft querschnittsgelähmte Hunde mit erhöhtem Pflegeaufwand und entsprechenden Kosten. Für alte aber auch chronisch kranke Hunde können wir nur noch eine einfache Grundbehandlung, über verbliebene Patenschaften, beim Dorftierarzt sicherstellen, teure Behandlungen in Tierkliniken sind leider nicht mehr finanzierbar. Die für Notfälle von Straßenhunden errichtete Pflegestation auf unserem Refugiumgelände, zur Rehabilitation mit Notfall- und Quarantänezwinger (ansteckende Krankheiten wie TVT oder Staube usw.), müssen wir aus finanziellen Gründen leider geschlossen halten, nachdem die letzten Patienten geheilt entlassen wurden.
Die Anzahl der Hunde im Refugium dauerhaft zu erhöhen, wurde uns schon Anfang des Jahres vom Veterinäramt untersagt und wird streng kontrolliert.
Auf den Straßen und Tempelanlagen u.a. Tiere in Not zu helfen oder mit notwendigen Prophylaxen bzw. Impfungen wie bisher selbst zu versorgen, wurde unter s.g. „Veterinary Control“ eingestuft und ebenfalls seit Anfang August 2017 unter Strafandrohung von der Kreisverwaltung verboten. Das gilt auch für das Einfangen von herrenlose Streuern zur Kastration oder Behandlung, insbesondere mit den Hilfsmitteln der Distanzimmobilisierung. Somit bleiben auch die Hunde mit dem hochansteckenden und gefährlichen Sticker Tumoren (TVT) unbehandelt und ohne mehrwöchige Chemotherapie als Lebensrettung dem sicheren und langsamen Tode geweiht.
In diesem Zusammenhang steht auch generell die ehrenamtliche Tätigkeiten von Ausländern in Thailand für die Hundehilfe zur Debatte, denn jede thailändische Behörde hat zu dem ohnehin strengen Arbeitsgesetz eine andere willkürliche Auslegung, welche Tätigkeit unter genehmigungspflichtige Arbeit für Ausländer einzustufen ist oder eben nicht. Eine Rechtssicherheit ist nicht gegeben.
Anfang Oktober wird es zu den vorgenannten Themen noch ein weiters öffentliches Statement mit mehr Details geben.
Bis dahin müssen wir uns um dauerhafte Unterstützer für regelmäßig anfallenden Notfälle umschauen, um wenigstens die schlimmsten Fälle zu behandeln soweit das nicht unter „Veterinary Control“ eingestuft ist bzw. von einer Tierklink behandeln zu lassen. Das bedeutet wir können nicht warten und müssen schon jetzt einen zweckgebundenen Fond einrichten, damit wir dem jeweiligen Notfall sofort helfen und die anfallenden Tierarztrechnungen bezahlen können.

HUNDEHILFE THAILAND
Heike Thermann

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Pao macht gute Fortschritte

Die Hündin Pao wurde an der örtlichen Feuerwache von einem Auto überfahren wodurch ihr Becken zertrümmert wurde. Nur durch eine aufwändige Becken- und Hüftoperation konnten die Knochen mit zahlreichen Schrauben wieder zusammengefügt werden. Nun sind 6 Wochen vergangen und die Therapie in unserer Pflegestation zeigt gute Fortschritte. Nur der rechte hintere Fuß wird noch etwas dauern, bis die volle Beweglichkeit wiederhergestellt ist. Bis dahin muss Pao noch einen Schuh tragen, damit sie sich beim laufen keine Wunde zufügt.

The female dog Pao had an accident by a car at the local fire station and her pelvic bones were broken several times. The bones could only be reassembled with a lot of screws by an pelvic and hip surgery. Now 6 weeks have passed and the therapy in our care ward for dogs shows good progress. Only the right rear foot will take some time until the full mobility is restored. Until then, Pao has to wear a shoe, so that she don’t get a wound at her foot.

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Kastrationen im Tempel Thau Manao

Unsere heute Kastrationsmission war im nahegelegenen Tempel „Thau Manao“, zusammen mit unserem Tierarzt und freiwilligen Helfern, sowie der tatkräftigen Hilfe der dort lebenden Mönche. Auch die Parasitenprophylaxe und Schutzimpfungen gehörten zu unseren heutigen Aufgaben.
Nur alleine in diesem Jahr 2017 sind wir bis jetzt bei 755 Kastrationen angekommen.
Wir danken der Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz für die Finanzierung der Kastrationen zum Wohle der Tiere.

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Einige Impressionen aus unserem Refugium

Der schwarz weisse Dito mit seiner Freundin

Robby ist der Hahn im Korb und Verwalter der Fressnäpfe

Bitte lächeln

Unterhaltung mit Zaungästen

Der querschnittgelähmte Hlong trainiert seine neu erworbenen Laufkünste und rennt mit einem 12 Wochen alten Welpen um die Wette.

Hlong ist nach dem Wettlauf völlig ausser Atem

Jill und Chok Dee bekommen von Ying ihre Streicheleinheiten und werden auf unliebsame Fellgäste untersucht.

Die Hündin DoLek ist eine von insgesamt 4 Querschnittgelähmten Hunden die in unserem Behindertenbereich leben.

Ying reinigt täglich die Fressnäpfe

Der Nachwuchs beim spielen

Der Kumpel von Hlong ist ebenfalls querschnittsgelähmt und wartet schon auf seine leckere Mahlzeit.

Die gefiederten Gäste stibitzen in der Futterküche gerne mal ein Häppchen

Bipo ist nach einem Zugunfall ebenfalls Querschnittsgelähmt und bekommt jeden Tag Bewegungstrainig.

Auch bei der Entleerung ihrer Blase braucht Bipo Hilfe.

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