Ohliang

Der tragische Fall der lieben Hündin „Ohliang“ (auf thai โอเลี้ยง „schwarzer Eiskaffee“) berührt uns sehr. Vor gut 7 Jahren als Welpe mit ihren beiden Geschwistern am ehemaligen Bauernhof für verstoßene Tiere nachts ausgesetzt und vor 4 Jahren in unser Refugium umgezogen, ist sie nun beidseitig an permanenter Patellaluxation erkrankt (herausgesprungene Kniescheiben). Erschwerend hatte sie sich mit einem von Zecken übertragenen Blutparasiten infiziert und musste deshalb vor ihrer Knie-OP eine mehrwöchige Antibiotikatherapie über sich ergehen lassen. Dabei bemerkten wir Lähmungserscheinungen in der Hinterhand, deren Ursache die Tierklinik mit einer temporären Rückenmarksentzündung als Nebenwirkung der Blutparasiten Infektion begründet.

Inzwischen wurde Ohliang an einem Knie erfolgreich operiert und bekommt von uns ihre tägliche Ergotherapie? Bevor die schwarze Hündin Ohliang auch am anderen Knie operiert werden kann, muss sich ihr Zustand erst deutlich verbessern. Bis dahin ist es noch ein langer und mühsamer Weg mit täglicher Massage und Bewegungstraining und der Hoffnung auf Besserung der Lähmung in der Hinterhand.



Update: 06.09.2020
Die liebe Hündin Ohliang musste vor einer Woche, aufgrund eines Rektumprolaps (https://de.wikipedia.org/wiki/Rektumprolaps), zum Tierarzt und für einige Tage in unsere Pflegestation. Nun ist es schon fast wieder gut und sie wird bald wieder zu den anderen in die Behindertengruppe zurückkehren können.